DIE FAHRSCHULE WECHSELN IST KEIN PROBLEM

Welche Kosten gibt es? Neuer Fahrlehrer? Was gibt es beim Fahrschul-Wechsel zu beachten?

Das solltest du zum Fahrschulwechsel wissen:


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Ein Wechsel der Fahrschule ist zu jeder Zeit möglich.

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Der Fahrschüler sollte sich von seiner bisherigen Fahrschule unbedingt eine Ausbildungsbescheinigung erstellen lassen.

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Ob und in welcher Höhe der Grundbetrag erneut gezahlt werden muss, hängt allein von der neuen Fahrschule ab.




Selbst der interessierteste und aufmerksamste Schüler kann bei der Auswahl seiner Fahrschule schlicht und ergreifend Pech haben. Dabei muss nicht einmal eine Fahrlässigkeit vonseiten der Schule vorliegen. Manchmal versteht man sich einfach nicht mit den anderen Schülern oder mit seinem Fahrlehrer.

Wer die Fahrschule wechseln möchte, sollte diesen Schritt zwar gut planen, nach einer kurzen Vorbereitung und einer Absprache mit der alten und der neuen Schule kann der Wechsel aber in der Regel schnell und einfach abgehandelt werden. Die Frage, ob man die Fahrschule wechseln kann, darf also mit ja beantwortet werden. Allerdings sollte sich der Fahrschüler rechtzeitig vor dem Wechsel darüber informieren, was man beim Fahrschulwechsel beachten sollte und welche Leistungen von der neuen Fahrschule anerkannt werden.

 

Wichtig: Möchte der Schüler die Fahrschule wechseln, sollte er sich zunächst vor Augen halten, dass die Situation nicht seine Schuld ist und keinesfalls ein Versagen darstellt. Der Fahrunterricht und die anschließenden Führerscheinprüfungen stellen einen wichtigen Schritt im Leben eines jeden Fahrschülers dar. Wer sich in seiner Schule nicht wirklich wohlfühlt, sollte den Wechsel nicht vor sich herschieben, sondern die Situation so schnell wie möglich klären, damit der geregelte Unterricht fortgesetzt werden kann.

Die Fahrschule wechseln: Was beachtet werden sollte

 

 

Generell gilt, dass ein Fahrschulwechsel mit deutlich weniger Aufwand verbunden ist, als es gemeinhin angenommen wird. Wer seine Fahrschule wechseln möchte, muss grundsätzlich den Ausbildungsvertrag mit seiner alten Schule kündigen und einen Vertrag mit der neuen Schule schließen. Wichtig ist hierbei, dass die alte Fahrschule eine Ausbildungsbescheinigung über alle abgeleisteten Fahrstunden und Sonderfahrten ausstellen sollte, denn diese werden in jedem Fall von der neuen Schule anerkannt.

Auch möchten wir dich darüber informieren, dass die Genehmigung für den Wechsel in manchen Städten 4-6 Wochen dauern kann. Frage dazu am besten in unserer Fahrschule nach.

 

Achtung: Auch wenn die Fahrten anerkannt werden bedeutet das nicht, dass der neue Fahrlehrer seinen Schüler unbesehen in die praktische Prüfung schicken wird. Wenn der Lehrer beschließt, dass der Schüler noch nicht bereit für die Prüfung ist, werden unter Umständen weitere Fahrstunden nötig.
Wer weitere Stunden ableisten muss, sollte jedoch nicht verzweifeln: All das dient natürlich in erster Linie der Sicherheit des Fahrschülers. Wer die Fahrschule wechseln und dabei die Grundbetrag sparen möchte, versucht vorher die nötigen Einträge in seiner Prüfakte zu erlangen: Wurde die theoretische Führerscheinprüfung bestanden und in der Akte verzeichnet, muss bei der neuen Fahrschule oft eine deutlich günstigere Grundbetrag entrichtet werden.

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Gründe, um die Fahrschule zu wechseln

 

Neben dem Wechsel des Wohnsitzes ist die Unzufriedenheit mit dem eigenen Fahrlehrer immer noch einer der Hauptgründe, um die Fahrschule zu wechseln. Die Ursachen sind oft der vermeintlich rauher Umgangston der Fahrlehrers oder ein zu langsamer Fortschritt im praktischen Bereich. Um zu überprüfen, ob man die Situation vielleicht noch retten kann, betrachtet man die Situation unter Berücksichtigung der folgenden Punkte.

 

Wichtig: Bevor man die folgende Liste abarbeitet, sollte man einen oder zwei Tage ohne praktischen Unterricht verstreichen lassen. Wer mit dem Gedanken spielt, die Fahrschule zu wechseln und gerade ganz frisch aus einer weiteren fruchtlosen praktischen Stunde kommt, wird tendenziell eher negativ an die Situation herangehen.

 

1. Kompetenz: Ist der Fahrlehrer aufmerksam und geht er auf die aktuelle Straßensituation und die Fehler des Schülers ein, ist das ein gutes Zeichen und kein Grund, um die Schule zu wechseln. Auch wenn der Schüler mustergültig fährt und bereits kurz vor der praktischen Prüfung steht, stellt das für den Fahrlehrer jedoch keinen Grund dar, um sich mit seinem Handy zu beschäftigen oder während der Fahrt Zeitung zu lesen. Ein guter Fahrlehrer ist immer mit vollem Einsatz bei der Sache.

 

2. Umgangston: Dieser Punkt schließt an den vorherigen an – viele Fahrschüler fühlen sich von einem allzu kritischen Fahrlehrer stark eingeschüchtert. Sollte der Ton dann etwas lauter werden, wird schnell ein Fahrschulwechsel ins Auge gefasst. Wenn sich jedoch Scherze auf Kosten des Schülers häufen oder der Fahrlehrer auf eine freundliche Nachfrage aggressiv reagiert, sollte der Schüler darüber nachdenken, den Fahrlehrer bzw. die Fahrschule zu wechseln.

 

3. Fehlerkorrektur: Der intelligente und unterstützende Umgang mit einem Fehlverhalten im Straßenverkehr spielt stark in die pädagogische Aufgabe des Fahrlehrers mit hinein. Im Klartext: Fehler sollten nicht durch schnippische Äußerungen kommentiert, sondern mit Geduld korrigiert werden. Ein paar laute Ermahnungen sind in Ordnung, anhaltendes “Mobbing” nicht.


In solchen Fällen kann es sich auch anbieten, den Fahrlehrer zu wechseln. In vielen Fällen gibt es bei einer Fahrschule mehrere Fahrlehrer, sodass eine Diskrepanz zwischen Fahrschüler und Fahrlehrer nicht gleich einen Wechsel der Fahrschule bedeuten muss. Alles in allem kann es manchmal natürlich durchaus sinnvoll sein, die Fahrschule zu wechseln – ein paar klärende Worte können eine Situation aber ebenfalls entschärfen. Wenn sich dann immer noch keine Besserung einstellt, kann guten Gewissens ein Wechsel in Angriff genommen werden.

 

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