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Neue Automatikregelung – Was ändert sich?

Viele Fahrschüler*innen finden es einfacher mit einem Automatikwagen zu fahren als mit einem Schaltwagen. Gerade in der Aufregung der Prüfung, sind viele froh, wenn sie sich zumindest keine Sorgen machen müssen, den Motor abzuwürgen. Bisher sah die Automatikregelung allerdings vor, dass jemand, der auf einem Automatikfahrzeug seine Fahrprüfung macht, später auch nur Fahrzeuge mit Automatikgetriebe fahren darf. Mit der neuen Automatikregelung die 2020 auf den Weg gebracht wurde, könnte sich das bald ändern. 

Sobald die neue Automatikregelung vom Bundesrat verabschiedet ist, kann sie in Kraft treten. Dann könnten Fahrlerlaubnisbewerber*innen der Klasse B man trotz Prüfung auf einem Automatikfahrzeug eine unbeschränkte Fahrerlaubnis bekommen. Voraussetzung dafür, wäre nach der neuen Automatikregelung, dass mindestens 10 Fahrstunden auf einem Fahrzeug mit Schaltgetriebe absolviert werden. 

Zusätzlich muss der/die Inhaber*in bzw. verantwortliche Leiter*in der Fahrschule bescheinigen, dass der/die Fahrschüler*in auch mit Schaltgetriebe sicher, verantwortungsvoll und umweltbewusst fahren kann. Dafür muss diese bei einer mindestens 15-minütigen Fahrt innerhalb und außerhalb geschlossener Ortschaften nachgewiesen werden.

Auch wer bereits einen Automatikführerschein hat, kann von der neuen Automatikregelung profitieren. Die erneute praktische Prüfung würde in Zukunft wegfallen. Es müsste nur noch die oben beschriebenen Bedingungen erfüllt werden.