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Praktische Führerscheinprüfung: Das solltest du wissen!

Warum die praktische Prüfung nur halb so schlimm ist, wie man oft annimmt und wie man sie besteht

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Inhaltsverzeichnis

Das solltest du über die Fahrprüfung wissen:

Icon für die Zahl 1 - 123FAHRSCHULE

Die Prüfung dauert ca. 45 Minuten.

Icon für die Zahl 2 (zwei) - 123FAHRSCHULE

Vor der praktischen Prüfung muss erst die Theorieprüfung bestanden werden.

Icon für die Zahl 3 (drei) - 123FAHRSCHULE

Die Fahrprüfung kann beliebig oft wiederholt werden.

Ob du schon mit 17 deinen Führerschein machst oder erst in späteren Jahren das Autofahren lernst: Der Erhalt des Führerscheins ist immer ein großer Moment für jeden Fahrschüler. Bevor du dich über deine frisch erworbene Fahrerlaubnis freuen kannst, musst du die praktische Prüfung bestehen. Diese lässt viele Fahrschüler jedoch mehr als nur nervös werden. Das ist Dank einer guten Vorbereitung jedoch gar nicht nötig: Immerhin hat der Schüler inzwischen etliche Fahrstunden hinter sich und sollte sich sowohl in der Innenstadt als auch außerorts problemlos zurechtfinden. Alleine der große Respekt vor der Prüfungssituation macht vielen Prüflingen immer noch stark zu schaffen. Nachfolgend zählen wir deshalb die besten Arten auf, um sich auf die praktische Prüfung vorzubereiten und geben Tipps, wie man mit der Prüfungsangst umgehen und sie unter Kontrolle bringen kann.

 

Falls du generell Angst vor dem Autofahren hast, melde dich bei unseren Spezialisten für dieses Thema!

 

Theorieprüfung als Voraussetzung Nur so wirst du zur praktischen Führerscheinprüfung zugelassen!

Die Theorieprüfung beinhaltet mittlerweile ganze 101 für die Klasse B relevante Videofragen und sie spielt auch in die Praxis mit hinein. Wer sich auf die theoretische Prüfung vorbereitet, sollte sich daher die Videofragen etwas genauer ansehen: Die bewegten Szenarien prägen sich besser ein als statische Bilder, sodass sich schnell ein Gewöhnungseffekt einstellt. Kommt es bei der praktischen Prüfung zu einer ähnlichen Situation, ist diese dem Prüfling schon vertraut und er bleibt gelassener.

Tipp: Einfach die Führerschein-App der 123FAHRSCHULE aufs Smartphone laden und unterwegs, z. B. im Wartezimmer oder in der Bahn, die Szenarien immer wieder durchgehen. 
Wichtig!

Das Bestehen der theoretischen Prüfung ist zwingende Voraussetzung, um zur praktischen Prüfung zugelassen zu werden. 

Bei der 123FAHRSCHULE liegt die Bestehensquote der Theorieprüfung – dank modernem Lernssystem – bei über 80%!

Wie bereitet man sich am besten auf die praktische Prüfung vor?

Ganz klar ist, dass sich der Fahrschüler nicht hetzen sollte. In Bezug auf die praktische Führerscheinprüfung gilt, dass man lieber ein paar Übungsfahrten mehr einplanen sollte. Es kann auch eine Prüfungssituation simuliert werden – hier darf von Schülerseite aus ruhig Engagement gezeigt werden. Wer um eine ausführlichere Vorbereitung bittet, erhält diese in der Regel auch. Dabei ist es wichtig, dass der Fahrlehrer dem Schüler, im Gegensatz zu einer normalen Fahrstunde, keinerlei Tipps und Hilfen gibt. Dadurch wird der Fahranfänger schon vor der Prüfung mit Umständen konfrontiert, mit denen er beim Fahren auf sich allein gestellt ist.

In der tatsächlichen Fahrprüfung wird die Situation dadurch schon vertrauter sein. Der Prüfling weiß dann bereits, dass er eine solche Herausforderung alleine meistern kann. Daher kann er gelassener in die praktische Führerscheinprüfung gehen.

Um eine höhere Sicherheit im Umgang mit dem Fahrzeug im Straßenverkehr zu erlangen, kann der Schüler außerdem auf einem Verkehrsübungsplatz üben. Das ist sogar schon vor der ersten Fahrstunde möglich. Zwar muss man sich unter Umständen ein wenig umschauen, bis man einen geeigneten Platz in der Umgebung gefunden hat, die investierte Zeit zahlt sich aber aus. Hier hat der angehende Autofahrer die Gelegenheit, wichtige Prüfungselemente wie beispielsweise korrektes Anfahren, Einparken, Anfahren am Berg oder eine Gefahrenbremsung ganz in Ruhe zu üben. Dadurch kann er noch mehr Sicherheit für die Fahrprüfung gewinnen.

Wichtig!

Auf dem Verkehrsübungsplatz darf man nur unter Aufsicht einer Begleitperson üben. Diese muss den Führerschein seit mindestens drei Jahren besitzen. Außerdem gilt natürlich: Je länger sich der Begleiter bereits als aktiver Autofahrer im Straßenverkehr bewegt, desto bessere Tipps kann er meistens für die Praxis geben. Fahrpraxis ist das A und O – wer fleißig die korrekte Bedienung des Fahrzeugs übt, wird sicherer, ruhiger und fährt vorausschauender.

Praktische Fahrprüfung – Tipps und Tricks, um Ruhe zu bewahren

Auch sonst sichere Fahrschüler können in der Prüfung für den Führerschein Probleme bekommen, wenn die Nerven einfach nicht mitmachen. Daher haben wir ein paar Tipps zusammengestellt, mit denen ihr euch auf die praktische Führerscheinprüfung vorbereiten könnt.

Folgende Tipps für die praktische Fahrprüfung können helfen:

 

1. Es wurde bereits oft gesagt, soll an dieser Stelle jedoch noch einmal wiederholt werden: Eine Menge Übung und Routine sorgt für weniger Nervosität am Prüfungstag. Wer in der praktischen Prüfung nicht lange nachdenken muss, fühlt sich sicherer und kann seine nervlichen Reserven für wirklich knifflige Situationen aufsparen.

2. Pünktlichkeit ist wichtig: Um die Fahrprüfung entspannt zu beginnen, sollte man lieber eine halbe Stunde zu früh, als eine Minute zu spät vor Ort sein.

3. Natürlich müssen auch alle Dokumente vorhanden sein: Neben dem Personalausweis ist in manchen Fällen auch die Ausbildungsbescheinigung der Fahrschule nötig.

4. Wer eine Anweisung nicht versteht, darf auch während der Prüfung ruhig nachfragen. Der Prüfer wird das nicht als fehlende Aufmerksamkeit werten – wichtiger ist, den Anweisungen des Prüfers zu folgen.

5. Wer bei der Prüfung so nervös wird, dass Schweißausbrüche und zitternde Hände zum Problem werden, kann die Fahrprüfung durchaus kurz pausieren. Auch hier hilft eine kurze Nachfrage beim Prüfer.

6. Der letzte und vermutlich wichtigste Tipp ist, dass niemand vom Prüfling erwartet, komplett fehlerfrei zu fahren. Wer das Auto abwürgt oder vor Aufregung mal den Scheibenwischer nicht findet, sorgt beim Prüfer oft eher für ein verständnisvolles Lächeln als ein kritisches Stirnrunzeln. Genauso wie der Fahrlehrer möchte der Prüfer den Schüler erfolgreich durch die praktische Prüfung führen.

Wie lange dauert die praktische Prüfung?

Bei der Klasse B dauert die Prüfung etwa 45 Minuten. Sie beginnt vorab mit einem kurzen Gespräch mit dem Prüfer, in dem ihr euch einander vorstellt und er deinen Ausweis kontrolliert. Bevor du losfährst, hast du Zeit, um in Ruhe deinen Sitz und deine Spiegel einzustellen. Die reine Fahrzeit bei der Fahrprüfung beträgt lediglich etwa 25 Minuten von der Gesamtzeit. Zusätzlich dazu müssen jedoch noch 3 Grundfahraufgaben gemeistert werden.

Gut zu wissen!

Die Dauer der Prüfungen unterscheiden sich je nach Führerscheinklasse. Während der Fahrschüler die praktische Fahrprüfung für den Führerschein der Klasse B bereits nach 45 Minuten hinter sich hat, dauert die praktische Prüfung für´s Motorrad –  Klasse A – eine volle Stunde. Zur Beruhigung sollte allerdings angemerkt werden, dass die Zeit in der tatsächlichen Prüfung selten eine große Rolle spielt. Der Schüler konzentriert sich eher auf die Bewältigung der aktuellen Aufgabe, als dass er auf die Uhr schaut.

Häufig gestellte Fragen zur Fahrprüfung

Werden in der praktischen Führerscheinprüfung Fragen vom Prüfer gestellt?

Entweder vor oder nach der Fahrt stellt dir der Prüfer einige Fragen und lässt dich Sicherheitskontrollen durchführen. Während der Fahrt werden allerdings keine Fragen mehr gestellt. Dann kannst du dich voll und ganz auf das Fahren, den Straßenverkehr und die anderen Verkehrsteilnehmer konzentrieren.

Was kostet die praktische Prüfung für den Führerschein?

Die praktische Führerscheinprüfung kostet mehr als eine ganz normale Fahrstunde. Zum einen musst du deine Fahrschule für die Vorstellung zur praktischen Prüfung bezahlen, zum anderen muss auch an den TÜV eine Gebühr für die Prüfung entrichtet werden. Eine Fahrprüfung kostet dich daher ca. 300 €. Um die Kosten für die Fahrprüfung nicht mehrfach tragen zu müssen, solltest du dich also gut vorbereiten.

Wann kann man die praktische Führerscheinprüfung wiederholen?

Keine Angst! Auch wenn du bei deiner praktischen Fahrprüfung durchgefallen bist, kannst du noch deinen Führerschein bekommen. Dafür musst du auch nicht wieder von vorne anfangen. Die Fahrprüfung kann alle 2 Wochen wiederholt werden, bis deine Papiere ungültig werden. Das passiert aber erst nach Ablauf von 12 Monaten, nachdem deine Anmeldung vom Amt angenommen wurde. Allerdings musst du die für die praktische Prüfung anfallenden Kosten dann nochmal zahlen.

Wie viele Fahrstunden sind Pflicht?

Vor deiner praktischen Führerscheinprüfung musst du eine Mindestanzahl an Stunden absolviert haben, um überhaupt zur Prüfung zugelassen zu werden. Diese Pflichtfahrstunden nennen sich Sonderfahrstunden. Du musst vor deiner praktischen Prüfung mindestens 12 Sonderfahrten à 45 Minuten machen. Diese teilen sich wie folgt auf:

  • 5 Überlandfahrten
  • 4 Autobahnfahrten
  • 3 Nachtfahrten

 

Als Fahranfänger kannst du jedoch nicht direkt mit den Sonderfahrten beginnen, sondern musst zunächst in einigen Übungsstunden den Umgang mit dem Fahrzeug erlernen. Kalkuliere daher ein, dass du ca. 30 bis 40 Fahrstunden, inklusive Sonderfahrten, benötigen wirst.

Was muss man zur praktischen Fahrprüfung mitbringen?

Bei deiner praktischen Führerscheinprüfung benötigst du deinen Ausweis. Auch alle Hilfsmittel, die in deinen Führerschein eingetragen werden, wie z. B. deine Brille, musst du dabei haben. Wenn du schon einen anderen Führerschein besitzt, bringst du diesen ebenfalls mit.

Erhalte ich einen Nachweis über meine Ausbildung?

Wenn du das möchtest, stellen wir dir nach bestandener Prüfung einen Ausbildungsnachweis aus. Darin werden noch einmal alle relevanten Daten aufgeführt. Außerdem enthält er Informationen zu deiner bestandenen theoretischen und praktischen Prüfung.

Welche Vorteile erwarten mich nach bestandener Führerscheinprüfung?

Hast du deinen Führerschein erfolgreich in unserer Fahrschule absolviert, schenken wir dir eine 1-jährige ADAC-Mitgliedschaft. Mit der Willkommensmappe erhältst du außerdem einen Gutschein für ein Fahrsicherheitstraining und weitere Vergünstigungen.

Wie ist der Ablauf der praktischen Fahrprüfung?

Während deiner Fahrprüfung für die Klasse B fährst du sowohl inner- als auch außerorts sowie auf der Autobahn. Am Ende der praktischen Führerscheinprüfung bekommst du von deinem Fahrprüfer mitgeteilt, was ihm besonders gut gefallen hat und wo du noch Fehler gemacht hast. Direkt im Anschluss erfährst du auch, ob du deine Fahrprüfung bestanden hast oder nicht.

Was macht der Fahrlehrer während der Prüfung?

Dein Fahrlehrer wird am Beginn der Prüfung für eine Vorstellung zwischen dir und dem Prüfer sorgen. Solltest du eine Anweisung des Prüfers offensichtlich falsch verstanden haben, darf er sie noch einmal klar und deutlich wiederholen.

Solltest du während der Prüfung sehr deutliche Anzeichen von Stress, wie z. B. ein stark zitterndes Bein haben, kann dein Fahrlehrer um eine Unterbrechung bitten.

Bei einer möglichen Gefährdung greift dein Fahrlehrer rechtzeitig ein, dann ist die Prüfung aber automatisch nicht bestanden.

Wenn du damit einverstanden bist, darf sich der Fahrlehrer während der Prüfungsfahrt mit dem Fahrprüfer über neutrale Themen unterhalten.

Was macht der Fahrprüfer bei der Prüfung?

Dein Prüfer wird sich zuerst vorstellen und dich dann bitten, das Fahrzeug in Ruhe vorzubereiten. Häufig stellt er vor oder nach der Prüfung einige technische Fragen. Während der Fahrt gibt er dir Fahr-Anweisungen. Bei besonders komplizierten Verkehrsbedingungen darf er dir auch Unterstützung geben.

Nach der Prüfung wird er als erstes bekannt geben, ob du bestanden hast. Danach hast du noch die Chance, Rückfragen zu stellen.

Wann falle ich durch die Prüfung?

Diese Fehler führen sofort zum nicht bestehen der Prüfung: 

  • Gefährdung oder Schädigung
  • Grobe Missachtung der Vorfahrt- und Vorrangregelung
  • Nichtbeachten von roten Ampeln oder entsprechenden Zeichen eines Polizeibeamten
  • Nichtbeachten der Vorschriftzeichen, wie
    • Stop-Schild (Z 206)
    • Verkehrsverbote (Z 250 bis Z 266) ohne Zusatzschild, wie z. B. „Anlieger frei“,
    • Verbot der Einfahrt (Z 267)
  • Nichtbeachten anderer Vorschriftzeichen mit der Folge einer möglichen Gefährdung
  • Verstoß gegen das Überholverbot
  • Vorbeifahren an Schul- und Linienbussen, die mit Warnblinklicht an der Haltestelle halten, mit einer Geschwindigkeit von mehr als 20 km/h.
  • Endgültiges Einordnen zum Linksabbiegen auf Gegenfahrbahn
  • Fahrstreifenwechsel ohne Verkehrsbeobachtung
  • Fehlende Reaktionen bei Kindern, Hilfsbedürftigen und älteren Menschen

Wenn du diese Fehler wiederholt machst, oder sich die Fehler häufen, fällst du ebenfalls durch:

  • Mangelhafte Verkehrsbeobachtung
  • Nichtangepasste Geschwindigkeit
  • Vorbeifahren an Schul- und Linienbussen, die mit Warnblinklicht an Haltestellen halten, mit mehr als Schrittgeschwindigkeit aber nicht mehr als 20 km/h
  • Fehlerhaftes Abstandhalten
  • Unterlassene Bremsbereitschaft
  • Nichteinhalten des Rechtsfahrgebotes
  • Nichtbeachten von Verkehrszeichen, mit Ausnahme der unter Punkt 1 genannten Situationen
  • Langes Zögern an Kreuzungen und Einmündungen
  • Fehlerhaftes oder unterlassenes Einordnen in Einbahnstraßen
  • Fehlerhaftes oder unterlassenes Betätigen des Blinkers
  • Fehlerhafte oder unterlassene Benutzung der Bremsen und vorhandener Verzögerungssysteme.
  • Fehler bei der Fahrzeugbedienung
  • Fehler bei der umweltbewussten und energiesparenden Fahrweise

Das Wichtigste in Kürze

Was kostet die praktische Prüfung?

Die praktische Führerscheinprüfung kostet ca. 300 €. Die Anmeldegebühr für die praktische Prüfung beim TÜV beträgt 91,75 €. Zusätzlich entstehen Kosten bei der Fahrschule für die Anmeldung zur Prüfung. Wer die Prüfung nicht besteht, muss sie erneut angehen und die Kosten ein weiteres Mal aufbringen. Zusätzlich entstehen Kosten für weitere Fahrstunden.

Wie lange dauert die praktische Prüfung?

Die praktische Fahrprüfung für einen Führerschein der Klasse B dauert ca. 45 Minuten. Vor oder nach der Fahrt werden häufig einige Fragen zur Fahrzeugtechnik bzw. Abfahrtkontrolle gestellt. Die reine Fahrtzeit beträgt in der Regel 25 bis 30 Minuten.

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