FÜHRERSCHEIN BEANTRAGEN

Hier erfährst du alles zum Führerscheinantrag

Führerschein beantragen - das solltest du wissen:


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Für den Führerscheinantrag müssen einige Dokumente vorgelegt werden

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Beim Führerschein mit 17 werden auch Dokumente von der Begleitperson benötigt

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Der Führerscheinantrag sollte frühzeitig eingereicht werden

 

Wer mit den Vorbereitungen für den Führerschein beginnt, ist natürlich sehr aufgeregt und freut sich oft schon auf die erste praktische Fahrstunde. Eine der wichtigsten Komponenten der Führerscheinvorbereitung ist jedoch das Stellen eines Führerscheinantrages. Wenn du die Ausbildung schnell abschließen möchtest, solltest du deinen Führerschein frühzeitig beantragen. Um pünktlich zu deinem 18. bzw. 17. (BF17) Geburtstag die Fahrerlaubnis in den Händen zu halten, empfiehlt es sich, den Führerscheinantrag schon ein halbes Jahr vor Erreichen des Mindestalters abzugeben.

Gibst du den Antrag für den Führerschein zu spät ab, wird dieser eventuell noch nicht genehmigt worden sein, wenn du prüfungsreif bist. Die theoretische und die praktische Führerscheinprüfungen kannst du jedoch nur dann ablegen, wenn die Genehmigung vom Amt vorliegt. Kommt es zu einer solchen Situation, müsstest du mit deinen Prüfungen warten, bis der Führerscheinantrag fertig bearbeitet wurde. Damit verlierst du nicht nur Zeit, sondern musst das Gelernte durch weitere Fahrstunden auffrischen – und das kann teuer werden. Damit du problemlos deinen Führerschein beantragen kannst, solltest du im Vorfeld ein paar Dinge beachten. Daher haben wir für dich die wichtigsten Fakten rund um das Thema Führerscheinantrag zusammengefasst.



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Die Checkliste: Was braucht man, um einen Führerschein zu beantragen?

  1. Den Personalausweis: Wer seinen Ausweis immer bei sich trägt, kann diesen Punkt bereits abhaken.

  2. Die Anmeldebestätigung der Fahrschule: Darum kümmern wir uns.

  3. Einen Erste-Hilfe-Kurs: Wer einen Führerschein machen möchte, muss lernen, wie er sich im Fall eines Unfalls verhalten sollte. Wenn du ein Standard-, Premium- oder Express-Paket gebucht hast, ist der Kurs schon enthalten.

  4. Ein biometrisches Passbild: Bei den meisten Fotografen erhält man vier Bilder für ca. 10 €. Hast du bei deiner Anmeldung einen Erste-Hilfe-Kurs der 123FAHRSCHULE gebucht, ist das Passbild schon inklusive.

  5. Einen Sehtest: Auch hier sind die Kosten mit 6,43 € überschaubar. Wichtig ist, dass der Preis gesetzlich festgeschrieben ist – kein Optiker oder Augenarzt darf für den Führerschein-Sehtest mehr verlangen. Auch der Sehtest ist im Erste-Hilfe-Kurs der 123FAHRSCHULE enthalten.



Wer den Führerschein ab 17 beantragen möchte, braucht außerdem die Dokumente der einzutragenden Begleitpersonen. Dazu gehören:

  1. Kopien der Führerscheine aller Begleitpersonen

  2. Kopien der Personalausweise der Erziehungsberechtigten

  3. Antrag auf begleitetes Fahren

Wie lange dauert die Bearbeitung des Antrags für den Führerschein?

Für die Bearbeitung des Führerscheinantrags benötigen die Zulassungsstellen im Schnitt 4 bis 6 Wochen. In Einzelfällen kann die Bearbeitungszeit jedoch deutlich länger sein, z. B. falls die zuständige Behörde zum Zeitpunkt der Antragstellung einen besonders hohen Arbeitsaufwand hat.

Die Bearbeitungszeit wird in der Regel für die Fahrausbildung genutzt – denn der theoretische und praktische Unterricht kann schon vor der Genehmigung des Antrags absolviert werden. Erst für die Prüfungen muss die Zulassung des Amtes vorliegen. Da die Genehmigung erst nach einem Jahr verfällt, sollte der Führerscheinantrag ruhig schon frühzeitig gestellt werden.


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Wie wird der Führerschein beantragt?

In den meisten Städten muss der Fahrschüler seinen Führerschein persönlich beantragen. Um sicherzugehen, dass beim Antrag alle Dokumente vorhanden sind, werden diese meist in der Fahrschule gesammelt. Bei der 123FAHRSCHULE kannst du alle benötigten Dokumente in deinem persönlichen Login-Bereich der Website oder in der App hinzufügen und so digital sammeln. Dadurch hast du jederzeit einen Überblick darüber, welche Dokumente du bereits hast und welche noch besorgt werden müssen. Wenn du alle Unterlagen zusammen hast, gehst du damit zur zuständigen Behörde, um den Antrag zu stellen. Welches Amt für dich zuständig ist, erfährst du von unserem Customer-Care-Team. Auch bei Fragen oder Problemen rund um die Antragsstellung sind wir jederzeit für dich da.

Der Führerschein wird normalerweise in der Stadt beantragt, die auch in deinem Personalausweis als Wohnsitz eingetragen ist. Diese Regelung ist vor allem für Fahrschüler interessant, die eine Ferienfahrschule besuchen wollen. Wer seinen Führerschein in einer anderen Stadt machen möchte, muss sich nämlich im Vorhinein an das zuständige Straßenverkehrsamt wenden und diesem seine Absicht mitteilen. Nur wenn dieses eine Genehmigung erteilt, dürfen sich der Ausbildungs- und der Prüfungsort vom Wohnort unterscheiden. Der Grund dafür ist recht einfach: Die allgemeine Verkehrssicherheit sinkt, wenn Fahrschüler, die z. B. in einer Großstadt wohnen, ihre Fahrstunden in einem kleinen Dorf auf dem Land ableisten.

Welche Vorschriften gelten für die Passbilder und den Sehtest?

Um erfolgreich einen Antrag für den Führerschein zu stellen, benötigst du ein Passbild. Das Bild muss die Standards eines biometrischen Passbilds erfüllen. Da diese eine Vielzahl an Regeln beinhalten, ist es meist sinnvoll, die Fotos von einem professionellen Fotografen machen zu lassen. Das Bild muss in jedem Fall eine Größe von 35 x 45 mm aufweisen. In einem professionellen Fotostudio kosten 4 Passbilder meistens etwa 10 €.

Außerdem ist für den Führerscheinantrag ein Sehtest bzw. ein augenärztliches Gutachten notwendig. Diese Vorschrift dient der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer, denn Fahrer, die trotz nicht ausreichender Sehschärfe ohne Sehhilfe am Straßenverkehr teilnehmen, gefährden nicht nur sich selbst, sondern auch andere.

Damit du deinen Führerschein beantragen kannst, musst du deine Sehschärfe z. B. durch einen Optiker testen lassen, um zu erfahren, ob du zum Fahren eine Sehhilfe benötigst oder nicht. Sollte ersteres der Fall sein, lässt du dir von deinem Augenarzt bestätigen, dass du durch eine Sehhilfe die zum Führen eines Kraftfahrzeugs geforderte Sehstärke erreichst. Ist dies der Fall, kannst du deinen Führerschein problemlos machen. Darauf wird dann jedoch vermerkt, dass du beim Fahren immer eine Sehhilfe – also eine Brille oder Kontaktlinsen – benutzen musst.

Für die Führerscheinklassen A, A1, A2, B, BE, L und T reicht dieser einfache Test beim Optiker oder bei anderen eingetragenen Stellen – z. B. bei uns in der 123FAHRSCHULE– völlig aus. Er kostet überall exakt 6,43 € und dauert etwa 10 Minuten. Damit der Sehtest für deinen Führerschein anerkannt werden kann, musst du deinen Personalausweis zum Test mitbringen.

Für die Führerscheinklassen C, C1, C1E, D, D1 und D1E reicht der Sehtest vom Optiker hingegen nicht aus. Wer eine solche Führerscheinklasse beantragen möchte, benötigt ein augenärztliches Gutachten. Dabei werden z. B. die Blendempfindlichkeit, das Farbsehen, die Dämmerungssicht, das räumliche Sehen sowie deine Augenbeweglichkeit und dein Gesichtsfeld überprüft. Ein solches Gutachten kostet ca. 80 €.
Übrigens: Führerscheinstellen akzeptieren zum Teil Sehtests von deutlich unterschiedlichem Alter. In der Theorie darf der Test nicht älter als zwei Jahre sein – in der Praxis gibt es allerdings auch Stellen, die einen Sehtest verlangen, der nicht älter als einen Monat ist. 

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Was muss man über den Erste-Hilfe-Kurs für den Führerschein wissen?



Unerlässlich für den Führerscheinantrag ist auch der Nachweis eines Erste-Hilfe-Kurses. Das Gesetz schreibt nämlich vor, dass du die Grundlagen der lebensrettenden bzw. gesundheitserhaltenden Sofortmaßnahmen lernen musst, bevor du deinen Führerschein beantragen kannst.

Im Erste-Hilfe-Kurs bekommst du z. B. beigebracht, wie du in einer Notsituation angemessen reagierst, welche lebensrettenden Sofortmaßnahmen du ergreifen kannst und wie diese korrekt durchgeführt werden.

Die meisten Ausbildungspakete der 123FAHRSCHULE beinhalten den Erste-Hilfe-Kurs bereits. Dieser wird vor Ort in unserem Schulungszentrum durchgeführt und enthält auch den Sehtest sowie die Passbilder. Wer den Erste-Hilfe-Kurs nicht bei seiner Fahrschule absolvieren kann bzw. möchte, greift z. B. auf Angebote des Deutschen Roten Kreuzes, der Johanniter-Unfall-Hilfe oder des Malteser Hilfsdiensts zurück. Ein solcher Erste-Hilfe-Kurs kostet je nach Ort und Anbieter ca. 35 € bis 40 €.

Gut zu wissen: Die Gültigkeit der Bescheinigung für den Erste-Hilfe-Kurs verfällt nicht. Wer schon einmal an einem derartigen Kurs teilgenommen hat, kann die bereits bestehende Bescheinigung für den Führerscheinantrag einreichen.

Erste-Hilfe-Kurs

Wo kann ich den Erste-Hilfe-Kurs machen?

Häufig gestellte Fragen zum Führerscheinantrag

Führerschein beantragen: Welche Kosten kommen auf mich zu?

Wer einen Führerscheinantrag stellen möchte, muss beim Amt eine Bearbeitungsgebühr bezahlen. Die genaue Höhe der Gebühr variiert je nach Ort. Grundsätzlich lässt sich jedoch festhalten, dass beim Führerscheinantrag Kosten von ca. 45 € allein für die Bearbeitung des Antrags entstehen. Zusätzlich müssen der Erste-Hilfe-Kurs, der Sehtest und das Passbild sowie der Grundbetrag der Fahrschule bezahlt werden, und zwar bevor der Antrag gestellt werden kann.

Wo muss ich meinen Führerschein beantragen?

In welchem Amt die Führerscheinstelle angesiedelt ist, unterscheidet sich von Stadt zu Stadt. Frage daher am besten in deiner Fahrschule nach, wo genau du deinen Antrag abgeben musst.

Wie lange ist ein Führerscheinantrag gültig?

Sobald dein Führerscheinantrag genehmigt wurde, hast du ein Jahr Zeit, um deine Theorieprüfung zu bestehen. Nachdem du die theoretische Prüfung abgelegt hast, bleiben dir weitere 12 Monate, um die praktische Fahrprüfung zu bestehen. Hältst du eine der beiden Fristen nicht ein, verfällt die Genehmigung und du musst deinen Führerschein neu beantragen.

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