FÜHRERSCHEIN BEANTRAGEN

Wie man den Führerschein beantragen kann und worauf man am besten achtet

Das solltest du unbedingt wissen:


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Für den Führerscheinantrag müssen einige Dokumente vorgelegt werden.

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Beim Führerschein mit 17 werden auch entsprechende Dokumente von der Begleitperson benötigt.

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Während der Antrag von der Straßenverkehrsbehörde bearbeitet wird, kann der Fahrschüler schon mit dem Theorieunterricht beginnen.

 

Wer mit den Vorbereitungen für den Führerschein beginnt, ist natürlich sehr aufgeregt und freut sich oft auf die erste praktische Fahrstunde. Eine der wichtigsten Komponenten der Führerscheinvorbereitung ist jedoch das Stellen eines Führerscheinantrages. Vor der Prüfung muss der Fahrschüler unbedingt den Führerschein beantragen, denn ansonsten kann der Fahrlehrer seinen gut ausgebildeten Schüler nicht zur Prüfung anmelden.

 

Damit verliert der Schüler Zeit und muss das Gelernte obendrein in Wiederholungen auffrischen – und das kann teuer werden. Damit unsere Fahrschüler den Führerschein auch reibungslos beantragen können, sollten sie allerdings auf einige Details achten. Im folgenden Ratgeber fassen wir alle wichtigen Fakten zur Antragsstellung zusammen.

Die Checkliste: Was benötige ich, um einen Führerscheinantrag zu stellen?

  • 1.) Den Personalausweis: Wer seinen Ausweis immer bei sich trägt, kann diesen Punkt bereits abhaken.
  • 2.) Ein biometrisches Passbild: Insgesamt vier Bilder kosten ca. 10 € und können schnell erstellt werden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, benutzt keinen Automaten, sondern lässt seine Fotos beim Erste Hilfe Kurs in der 123FAHRSCHULE anfertigen.
  • 3.) Einen Sehtest: Auch hier sind die Kosten mit 6,43 € überschaubar. Wichtig: Der Preis ist gesetzlich festgeschrieben – mehr darf an dieser Stelle kein Optiker oder Augenarzt verlangen.
  • 4.) Einen Erste-Hilfe-Kurs: Mit ca. 20 € bis 35 € muss der Fahrschüler hier rechnen. Unsere Schüler werden selbstverständlich vollumfänglich betreut und auch ein eintägiger Erste-Hilfe-Kurs wird von uns angeboten.
  • 5.) Die Anmeldebestätigung der Fahrschule: Darum kümmern wir uns.





So oder so ist es immens wichtig, den Führerschein früh zu beantragen. Die Zulassungsstellen haben oft eine Menge zu tun und benötigen für die Bearbeitung des Führerscheinantrages im Schnitt zwei bis vier Wochen.
Diese Zeit wird in der Regel für die Fahrausbildung genutzt – wer sich zeitig anmeldet, hält den Führerschein also wenig später in den Händen. Um ganz sicher zu gehen, dass der Schein auch pünktlich zum Geburtstag ausgegeben werden kann, sollte der Schüler mindestens ein halbes Jahr im Voraus den Führerschein beantragen. Die Bearbeitung des Antrags dauert eine Weile und die Genehmigung und der Prüfauftrag verfallen erst nach einem Jahr.

Generell muss der Fahrschüler seinen Führerschein selbst beantragen und mit ein wenig Hintergrundwissen ist das auch gar nicht so schwer. Wie bei jeder anderen Fahrschule können natürlich auch bei uns die nötigen Dokumente so lange wie nötig zwischengelagert werden und im Anschluss ganz einfach gesammelt abgegeben werden. Mit 123FAHRSCHULE können unsere Fahrschüler ganz bequem einsehen, welche Dokumente ihnen noch fehlen und diese einfach per Drag & Drop hinzufügen. Sollten Fragen oder Probleme aufkommen, unterstützen wir den Schüler natürlich auch aktiv dabei, seinen Antrag so schnell wie möglich einzureichen.

 

Wichtig: Je nach der Stadt, in welcher der Antrag gestellt wird, unterscheiden sich die Führerscheinanträge zum Teil stark in ihrer Aufmachung.

 

Übrigens: Der Führerschein wird normalerweise in der Stadt beantragt die auch im Personalausweis als Wohnsitz eingetragen wurde. Wer den Führerschein in einer anderen Stadt machen möchte, muss sich im Vorhinein an das zuständige Straßenverkehrsamt wenden und diesem seine Absicht mitteilen. Erst wenn die Genehmigung erteilt wurde, dürfen sich der Ausbildungs- und der Prüfungsort unterscheiden – wer den Führerschein beantragen möchte, gibt seinen Wunsch also am besten gleich mit an. Der Grund dafür ist recht einfach: Die allgemeine Verkehrssicherheit sinkt, wenn Fahrschüler die z. B. in einer Großstadt wohnen, ihre Fahrstunden in einem kleinen Dorf auf dem Land ableisten. Sehr wichtig wird diese Regelung vor allem für die Fahrschüler, die sich eine Ferienfahrschule ausgesucht haben.

Führerschein beantragen: Wie man die richtigen Sehtests und Passbilder wählt

 


Um erfolgreich einen Antrag für den Führerschein zu stellen, muss der Schüler, neben einem biometrischen Passbild (35 x 45 mm) für ca. 10 € und der Anmeldebestätigung der Fahrschule, ein paar wichtige Dokumente bereithalten. Sich diese Papiere zu besorgen, ist weder sonderlich schwer noch teuer – nötig sind sie aber in jedem Fall.

 

Achtung: Wer den Führerschein ab 17 beantragen möchte, braucht außerdem die Dokumente der eingetragenen Begleitpersonen. Dazu gehören eine Kopie des Führerscheins, des Personalausweises und die Unterschrift der entsprechenden Begleiter. Ein Auszug aus dem Verkehrszentralregister und dem Zentralen Fahrerlaubnisregister in Flensburg werden ebenfalls benötigt – darum kümmert sich allerdings die entsprechende Behörde.

 

Der Sehtest und das augenärztliche Gutachten dienen dazu, Fahrer mit zu starker Sehschwäche von der Straße fernzuhalten. Dahinter steckt natürlich keine Böswilligkeit, sondern der Versuch, den Straßenverkehr für alle Teilnehmer sicherer zu gestalten. Um den Führerschein zu beantragen, muss laut § 12 Abs. 2 der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) eine Sehschärfe von mindestens 0,7 erreicht werden. Wer den sogenannten “Visus” von 0,7 nicht erreicht, braucht obendrein eine zusätzliche Bescheinigung vom Augenarzt, dass die nötige Sehschärfe mit einer Brille oder Kontaktlinse trotzdem erreicht wird. Dieser Umstand muss auch im Führerschein vermerkt werden. Wer einen Führerscheinantrag für die Klassen B, BE, A, A1, A2, L oder T einreichen möchte, bezahlt einfach beim Optiker oder dem Augenarzt seines Vertrauens die gesetzlich vorgeschriebene Gebühr von 6,43 € und bringt neben 10 Minuten Zeit auch seinen Personalausweis mit.

 

Möchte der angehende Fahrschüler allerdings einen Führerschein beantragen, der für die Klassen C, C1, C1E oder die Klassen D, D1 oder D1E gilt, wird ein augenärztliches Gutachten fällig. Bei diesem Gutachten handelt es sich um einen umfangreichen Test, welcher die Blendempfindlichkeit, das Farbsehen, die Dämmerungssicht, das räumliche Sehen sowie die Augenbeweglichkeit und das Gesichtsfeld des Antragstellers prüft. Kostentechnisch kommt das Gutachten auf ca. 80 €. Noch einmal zur Entwarnung für alle Anwärter auf den B-Führerschein: Das Gutachten ist für die Klassen B, BE, A, A1, A2, L oder T nicht nötig. An dieser Stelle reicht der reguläre Sehtest völlig aus.

 

Übrigens: Führerscheinstellen akzeptieren zum Teil Sehtests von deutlich unterschiedlichem Alter. In der Theorie darf der Test nicht älter als zwei Jahre sein – in der Praxis gibt es allerdings auch Stellen, die einen Sehtest verlangen, der nicht älter als einen Monat ist.

Um den Führerschein zu beantragen ist auch ein Erste-Hilfe-Kurs nötig

Ebenso wichtig wie der Sehtest ist der Nachweis eines Erste-Hilfe-Kurses. Wer den Führerschein beantragen möchte, muss wissen, wie man in einer Notsituation agiert, welche Lebensrettenden Sofortmaßnahmen man ergreifen kann und was man unterlassen sollte. In der Regel kann die Fahrschule den Schüler auf Nachfrage hin schnell und einfach an die nächstgelegene Stelle des Roten Kreuzes, der Johanniter-Unfallhilfe oder der Malteser verweisen. Dort werden z. B. die stabile Seitenlage und die Herzdruckmassage gelehrt. Die Bescheinigung für den Erste-Hilfe-Kurs wird übrigens nicht verfallen. Wer bereits vorher schon einmal an einem derartigen Kurs teilgenommen hat, kann problemlos die bestehende Bescheinigung einreichen. Die Kosten für einen Erste-Hilfe-Kurs liegen bei ca. 25 € bis 40 €. Mit 123FAHRSCHULE erhalten unsere Schüler sowohl den Sehtest und die benötigten Passbilder als auch den Erste-Hilfe-Kurs – wir kümmern uns vollumfänglich um unsere Schüler.

 

Achtung: Wer sich bereits beim Roten Kreuz über den Kurs informieren möchte erkennt schnell, dass es keine unterschiedlichen Erste-Hilfe-Anforderungen mehr für verschiedene Führerscheinklassen gibt. Egal ob es sich um einen Schein für einen Lkw, einen Bus oder einen Pkw handelt, der Fahrer muss insgesamt neun Unterrichtseinheiten à 45 Min. ableisten.

 

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