THEORETISCHE FÜHRERSCHEINPRÜFUNG

Tipps für die
theoretische Führerscheinprüfung

Das solltest du unbedingt wissen:

 


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Eine gründliche Vorbereitung ist für die Theorieprüfung unabdingbar.

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Insgesamt 30 Fragen müssen beantwortet werden.

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Die Theorieprüfung muss bestanden werden, bevor die praktische Prüfung folgen kann.



Auch wenn es eigentlich nichts gibt, wovor man Angst haben sollte, kennen und fürchten viele Fahrschüler die Situation: Auf der Straße ist der Schüler noch sicher und zu Hause kann er alle theoretischen Fragen im Schlaf beantworten, in der Prüfung selbst scheint das Gedächtnis jedoch zu streiken. Die
theoretische Führerscheinprüfung ruft oft Prüfungsangst und ein starkes Unsicherheitsgefühl hervor. Mit ein paar einfachen Tipps kann man jedoch die schlimmste Angst leicht bekämpfen und obendrein einfach und effektiv lernen.

Die theoretische Führerscheinprüfung: Wie man sich auf den Test vorbereitet

Generell gilt, dass alle Fahrschulen ihren Schülern auch Lernmaterial zur Verfügung stellen. Oft wird der Unterricht auch sehr gut auf das Lernmaterial abgestimmt und stellt eine gute Möglichkeit dar, sich auf die theoretische Führerscheinprüfung vorzubereiten. Noch praktischer sind z. B. durch die Fahrschule angebotene Online-Lernsysteme, die den Fortschritt des Schülers nachhalten und auch gezielt auf die Stärken und Schwächen des Prüflings eingehen.

 

Wichtig: Zum 01.04.2016 wurden die Prüfungsfragen zu großen Teilen überarbeitet. Darunter fallen z. B. 10 komplett neue Fragen und 22 überarbeitete Fragen, während 6 Fragen komplett gestrichen wurden. Das Lehrmaterial der entsprechenden Fahrschule wird allerdings definitiv auf dem neusten Stand sein.

 

 Tipps zur Prüfungsvorbereitung 

 

  1. Der wichtigste Teil der Prüfungsvorbereitung ist, sich ein Lernsystem auszusuchen, welches auch wirklich zur eigenen Art des Lernens passt. Wer hier ein wenig Experimentierfreude an den Tag legt, wird die theoretische Führerscheinprüfung deutlich leichter hinter sich bringen. Denn ob es sich um aktuelle Bücher, Onlinetests oder Apps handelt, ist im Grunde genommen egal, Hauptsache der Schüler kann den Stoff auf eine für ihn angenehme Art und Weise lernen.
  2. Der zweitwichtigste Teil der Prüfungsvorbereitung ist, die Prüfungsfragen regelmäßig zu üben – was sich zunächst absolut selbstverständlich anhört, ist allerdings in der Praxis oft nicht leicht. Zum einen sollte sich der Prüfling Zeit nehmen, um die Fragen ganz in Ruhe zu Hause durchzugehen und zu lernen. Zum anderen ist es immer eine gute Idee, sich die Lern-App Fahren lernen Max vom Heinrich Vogel Verlag herunterzuladen und unterwegs, ob in der Bahn oder im Café, immer wieder die wichtigsten Fragen abzurufen. Das Lernen unter erschwerten Bedingungen und zu jeder Tageszeit ist zwar anstrengend – dafür kann der Schüler die Fragen im Anschluss praktisch blind beantworten.
  3. Als Letztes gilt, dass ein Gefühl des Unwohlseins beim Lernen der Fragen ganz normal und sogar gut ist – das Gedächtnis verknüpft das Abarbeiten der Testbögen bereits mit dem bevorstehenden Prüfungsstress. Wer an dieser Stelle einfach weiterlernt, trickst sein Hirn quasi aus, da nach einer Weile der Gewöhnungseffekt eintritt und kann die theoretische Führerscheinprüfung deutlich entspannter angehen. Ein großer Vorteil: Selbst die Videofragen lassen sich per App kinderleicht unterwegs üben.

 

Übrigens: Wenn der eigene Fahrlehrer den Schüler nicht zur theoretischen Führerscheinprüfung zulassen will, ist das keinesfalls böswillig gemeint. Im Gegenteil – der Lehrer kann natürlich am besten beurteilen, wann der Fahrschüler für die Prüfung bereit ist und wann nicht. Wenn der Fahrlehrer dann grünes Licht gibt, kann der Prüfling auch guten Gewissens den Test antreten.

Wie die theoretische Führerscheinprüfung abläuft und was man beachten sollte

 

Wenn der große Tag da ist, kann der Prüfling der theoretischen Führerscheinprüfung ganz entspannt entgegensehen: Sein Fahrlehrer ist der Überzeugung, dass es an der Zeit ist, die theoretische Prüfung abzulegen, da das mit den oben genannten Methoden erlernte Wissen vom Gedächtnis auch ohne bewusste Anstrengung abgerufen werden kann.

 

Damit es nicht zu Verzögerungen kommt, sollte der Fahrschüler unbedingt den Personalausweis und die Ausbildungsbescheinigung der Fahrschule mitnehmen. Außerdem lohnt es sich, pünktlich zur Öffnung da zu sein, um die Wartezeit zu verkürzen: Die theoretische Führerscheinprüfung ist für viele Schüler bereits unangenehm genug, sodass es am besten ist, wenn man die Prüfung schnell hinter sich bringen kann.

 

Wichtig: Die theoretische Fahrprüfung sollte nur an einem Tag abgelegt werden, an dem keine anderen wichtigen Termine anstehen. Wenn sich das Hirn nur mit einer einzelnen Stresssituation beschäftigen muss, gibt man ihm damit eine größere Kapazität zur Lösung des aktuellen Problems.

 

Vor dem Beginn der Prüfung wird der Prüfer den Personalausweis überprüfen und, je nach der vorher getroffenen Absprache mit der Fahrschule, auch die Prüfungsgebühr einziehen. Hat der Prüfling noch Fragen zur theoretischen Führerscheinprüfung, kann er diese jetzt stellen. Im Anschluss startet der theoretische Führerscheintest: Die Fragen werden, wie auch während der Übungsstunden, per Multiple-Choice-Test abgearbeitet. Wer bei der Antwort auf eine schwierige Frage etwas länger überlegen muss, darf diese auch später noch beantworten.

 

Zusätzlich zu den Bilder- und Rechenaufgaben werden zwei Videos aus einem Vorrat von 88 Videos ausgewählt, welche der Schüler fünfmal abspielen kann. Spätestens nach dem fünften Mal muss die Frage allerdings beantwortet werden – ohne das Video noch einmal ansehen zu dürfen. Zur Beruhigung: Da der Test heutzutage elektronisch abgenommen wird, kann der Schüler keine Frage übersehen, denn der Computer wird den Prüfling vor der Abgabe auf eventuell fehlende Frage hinweisen. Die Zeit reicht übrigens mit Leichtigkeit aus, um die theoretische Führerscheinprüfung zu bestehen. Wer vorher fleißig geübt hat, ist in der Regel weit vor dem Zeitlimit fertig.


Wichtig: Wer unter wirklich starkem Prüfungsstress leidet, setzt sich am besten bereits vor der theoretischen Führerscheinprüfung mit dem TÜV in Verbindung. In solchen Fällen kann unter Umständen ein persönlicher Einzeltermin vereinbart werden. Und natürlich gilt: Wenn es mit der Prüfung nicht geklappt hat, ist das zwar ärgerlich, aber noch lange kein Beinbruch. Nach spätestens zwei Wochen kann man die Prüfung erneut angehen.