FÜHRERSCHEINPRÜFUNG

Was eine Führerscheinprüfung beinhaltet
und wie man sich vorbereitet

Das solltest du unbedingt wissen:

 


1


Für den Pkw-Führerschein muss eine theoretische und eine praktische Prüfung absolviert werden. 

2


Bei der Theorieprüfung werden 30 Fragen gestellt, auch Videofragen sind möglich.

3


Die praktische Fahrprüfung dauert ungefähr 45 Minuten.

 

 

Alle Fahrstunden wurden abgeleistet, im Straßenverkehr findet man sich gut zurecht und die Vorfreude auf die erste Fahrt ohne Fahrlehrer an der Seite ist groß – vor diesem Ziel stehen jedoch der theoretische und der praktische Teil der Führerscheinprüfung. Von angehenden Autofahrern gefürchtet, ist der Führerscheintest bei weitem nicht so schwierig, wie im Allgemeinen angenommen wird, denn mit intensiver Vorbereitung und einem klaren Kopf lässt sich diese Hürde leicht nehmen.

Grundsätzlich unterteilt sich die Prüfung in einen theoretischen und einen praktischen Teil, die für sich alleine auch als theoretische bzw. praktische Führerscheinprüfung bezeichnet werden. Nur wer beide Prüfungen besteht, bekommt die Fahrerlaubnis erteilt und darf im Anschluss selbstständig am Straßenverkehr teilnehmen.Durchschnittlich wird ein Viertel aller praktischen Führerscheinprüfungen nicht bestanden. Das hört sich im ersten Moment erschreckend an – Prüflinge sollten sich dadurch aber nicht einschüchtern lassen, denn nach einer zweiwöchigen Pause kann jeder Prüfungsteil (auch der theoretische) wiederholt werden. Eine maximale Anzahl an Versuchen gibt es dabei nicht, wer also durchhält und sich nicht entmutigen lässt, wird früher oder später seinen Führerschein in der Hand halten.

 

Übrigens: Die theoretische Führerscheinprüfung muss immer vor der praktischen Führerscheinprüfung absolviert werden. Wer nach der theoretischen Fahrschulprüfung erst einmal verschnaufen will, kann das natürlich tun. Zu lange sollte die Pause allerdings nicht dauern, denn kurz nach der Prüfung kann man auf das Wissen noch leicht zugreifen. Außerdem darf zwischen der theoretischen und der praktischen Führerscheinprüfung nicht mehr als ein Jahr liegen. Andernfalls muss die theoretische Führerscheinprüfung wiederholt werden und auch die Prüfungsgebühr fällt erneut an.

Lernen und Bestehen: Wie man die theoretische Führerscheinprüfung angeht

 

Wer sich zur theoretischen Führerscheinprüfung anmelden will, darf diese frühestens drei Monate vor dem Erreichen des Mindestalters für die entsprechende Fahrzeugklasse in Angriff nehmen. Sowohl in der Fahrschule als auch in der Prüfung selbst kommen übrigens die gleichen Fragebögen zum Einsatz. Wer also im Fahrunterricht aufpasst und sich mit den Fragen vertraut macht, hat gute Chancen, die Führerscheinprüfung im ersten Durchlauf zu bestehen.

 

Auch zu Hause und unterwegs kann man sich gut vorbereiten – mithilfe von modernen Lernsoftwares lernt man auch bequem vor dem heimischen Monitor oder per Smartphone. Das Lernen für die Führerscheinprüfung sollte regelmäßig erfolgen. Wer die Fragen beantworten kann, ohne lange zu überlegen, hat den richtigen Lernstand erreicht und wird sich auch im praktischen Teil der Führerscheinprüfung leichter im Straßenverkehr orientieren können.

 

Übrigens: In der Führerscheinprüfung werden 30 Fragen gestellt, das können auch Videofragen sein, wobei maximal zehn Fehlerpunkte erreicht werden dürfen. Die Fehlerpunkte dürfen sich beliebig über die Fragen verteilen, allerdings dürfen nicht 2 Fragen mit je 5 Fehlerpunkten falsch beantwortet werden, denn auch dann ist die Prüfung nicht bestanden.

Wer bei der praktischen Führerscheinprüfung die Ruhe bewahrt, hat gute Karten

 

Als regelrechtes Schreckgespenst hat sich die praktische Führerscheinprüfung unter den Prüflingen etabliert. Das hat vor allem zwei Gründe: Zum einen sitzt mit einem Mal eine dritte Person mit im Auto, nämlich der Prüfer. Zum anderen fährt immer die Gewissheit mit, dass den Prüfling ein einziger Fehler den Führerschein kosten kann.Zunächst gilt es, Ruhe zu bewahren: Nur in den seltensten Fällen wird z. B. eine etwas holprige Fahrt über einen abgesenkten Bordstein oder ein verunglücktes Parkmanöver das sofortige Prüfungsende zur Folge haben. Lediglich bei schweren Verstößen wie z. B. dem Überfahren einer roten Ampel muss der Prüfer die Führerscheinprüfung vorzeitig beenden. Sowohl Fahrlehrer als auch Prüfer sind sich der Stresssituation bewusst und werden auf die Verfassung des Prüflings Rücksicht nehmen.

 

Generell wird der praktische Teil der Führerscheinprüfung 45 Minuten dauern und alle Aspekte einer Fahrt im fließenden Straßenverkehr abdecken. Die Anzahl der benötigten Fahrstunden, um die Prüfung zu bestehen, schwankt je nach Führerscheinklasse – sollte bereits ein Führerschein einer anderen Klasse vorhanden sein, reduziert sich die Anzahl der benötigten Stunden meist. Zeitlich sollte die Führerscheinprüfung nicht in die Nähe anderer Prüfungen oder wichtiger Termine gelegt werden, um unnötigen Stress zu vermeiden. Und wenn alles fehlschlägt, bleibt immer noch die Gewissheit, dass die nächste Führerscheinprüfung nur zwei Wochen entfernt ist.