PRAKTISCHE FÜHRERSCHEINPRÜFUNG

Warum die praktische Prüfung
nur halb so schlimm ist, wie man oft annimmt

Das solltest du über die Fahrprüfung wissen:


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Die Prüfung dauert ca. 45 Minuten.

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Vor der praktischen Prüfung muss erst die Theorieprüfung bestanden werden.

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Die Fahrprüfung kann beliebig oft wiederholt werden..





Ob du schon mit 17 deinen Führerschein machst oder erst in späteren Jahren das Autofahren lernst, der Erhalt des Führerscheins ist immer ein großer Moment für jeden Fahrschüler. Bevor du dich über deine frisch erworbene Fahrerlaubnis freuen kannst, musst du die praktische Prüfung erfolgreich absolvieren. Diese lässt viele Fahrschüler jedoch mehr als nur nervös werden. Das ist Dank einer guten Vorbereitung jedoch gar nicht notwendig: Immerhin hat der Schüler inzwischen etliche Fahrstunden hinter sich und sollte sich sowohl in der Innenstadt als auch außerorts problemlos zurechtfinden. Alleine der große Respekt vor der Prüfungssituation macht vielen Prüflingen immer noch stark zu schaffen. Nachfolgend zählen wir deshalb die besten Arten auf, um sich auf die praktische Prüfung vorzubereiten und geben Tipps, wie man mit der Prüfungsangst umgehen und sie unter Kontrolle bringen kann.

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Die theoretische Führerscheinprüfung beinhaltet mittlerweile ganze 101 für die Klasse B relevante Videofragen und sie spielt auch in die Praxis mit hinein. Wer sich auf die Theorieprüfung vorbereitet, sollte sich daher die Videofragen etwas genauer ansehen: Die bewegten Szenarien prägen sich besser ein als statische Bilder, sodass sich schnell ein Gewöhnungseffekt einstellt. Kommt es bei der praktischen Prüfung zu einer ähnlichen Situation, ist diese dem Prüfling schon vertrauter und er bleibt gelassener.


Tipp:
Einfach die Führerschein-App der 123FAHRSCHULE aufs Smartphone laden und unterwegs, z. B. im Wartezimmer oder in der Bahn, die Szenarien immer wieder durchgehen. 

Wichtig!

important tip

Das Bestehen der theoretischen Prüfung ist unbedingte Voraussetzung, um zur praktischen Prüfung überhaupt zugelassen zu werden.
Bei der 123FAHRSCHULE liegt die Bestehensquote der Theorieprüfung, dank modernen Lernssystem, bei über 80%!



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Wie bereitet man sich am besten auf die praktische Führerscheinprüfung vor?

Ganz klar ist, dass sich der Fahrschüler nicht hetzen sollte. In Bezug auf die praktische Führerscheinprüfung gilt, dass man lieber ein paar Übungsfahrten mehr einplanen sollte. Im Optimalfall kann auch eine Prüfungssituation simuliert werden – hier darf von Schülerseite aus ruhig Engagement gezeigt werden: Wer um eine ausgiebigere Prüfungsvorbereitung bittet, erhält diese in der Regel auch. Dabei ist es wichtig, dass der Fahrlehrer dem Schüler, im Gegensatz zu einer normalen Fahrstunde, keinerlei Tipps und Hilfestellungen gibt. Dadurch wird der Fahranfänger schon vor der Prüfung mit Umständen konfrontiert, in der er beim Fahren auf sich allein gestellt ist.

In der tatsächlichen Fahrprüfung ist die Situation dann schon vertrauter und der Prüfling daher weniger nervös. Dabei ist es wichtig, dass der Fahrlehrer dem Schüler, im Gegensatz zu einer normalen Fahrstunde, keinerlei Tipps und Hilfestellungen gibt. Dadurch wird der Fahranfänger schon vor der Prüfung mit Umständen konfrontiert, in denen er beim Fahren auf sich allein gestellt ist. In der tatsächlichen Fahrprüfung wird die Situation dadurch schon vertrauter sein, und der Prüfling weiß bereits, dass er eine solche Herausforderung alleine meistern kann. Daher kann er gelassener in die praktische Führerscheinprüfung gehen.

Um eine höhere Sicherheit im Umgang mit dem Fahrzeug im allgemeinen Straßenverkehr zu erlangen, kann der Schüler außerdem auf einem Verkehrsübungsplatz üben. Zwar muss man sich unter Umständen ein wenig umschauen, bis man einen geeigneten Platz in der Umgebung gefunden hat, die investierte Zeit zahlt sich aber aus. Hier hat der angehende Autofahrer die Gelegenheit, wichtige Prüfungselemente wie beispielsweise korrektes Anfahren, Einparken, Anfahren am Berg oder eine Gefahrenbremsung ganz in Ruhe zu üben und so noch mehr Sicherheit für die Fahrprüfung zu gewinnen.


Wichtig: Auf dem Verkehrsübungsplatz darf man nur unter Aufsicht einer Begleitperson üben, die den Führerschein seit mindestens drei Jahren besitzt. Außerdem gilt natürlich: Je länger sich der Begleiter bereits als aktiver Autofahrer im Straßenverkehr bewegt, desto bessere Tipps kann er im Allgemeinen für die Praxis geben. Fahrpraxis ist das A und O – wer fleißig die korrekte Bedienung des Fahrzeugs übt, wird sicherer, ruhiger und fährt vorausschauender.

Praktische Fahrprüfung – Tipps und Tricks, um Ruhe zu bewahren

Auch sonst sichere Fahrschüler können in der Prüfung für den Führerschein Probleme bekommen, wenn die Nerven einfach nicht mitmachen. Daher haben wir ein paar Tipps zusammengestellt, mit denen ihr euch auf die praktische Führerscheinprüfung vorbereiten könnt.

Folgende Tipps für die praktische Fahrprüfung können helfen:

  1. Es wurde bereits oft gesagt, soll an dieser Stelle jedoch noch einmal wiederholt werden: Eine Menge Übung und Routine sorgt für weniger Nervosität am Prüfungstag. Wer in der praktischen Prüfung nicht lange nachdenken muss, fühlt sich sicherer und kann seine nervlichen Reserven für wirklich knifflige Situationen aufsparen.
  2. Pünktlichkeit ist wichtig: Um die Fahrprüfung entspannt zu beginnen, sollte man lieber eine halbe Stunde zu früh, als eine Minute zu spät vor Ort sein.
  3. Natürlich müssen auch alle Dokumente vorhanden sein: Neben dem Personalausweis ist in manchen Fällen auch die Ausbildungsbescheinigung der Fahrschule nötig.
  4. Wer eine Anweisung nicht versteht, darf auch während der Prüfung ruhig nachfragen. Der Prüfer wird das nicht als fehlende Aufmerksamkeit werten – wichtiger ist, den Anweisungen des Prüfers zu folgen.
  5. Wer bei der Prüfung so nervös wird, dass Schweißausbrüche und zitternde Hände zum Problem werden, kann die Fahrprüfung durchaus kurz pausieren. Auch hier hilft eine kurze Nachfrage beim Prüfer.
  6. Der letzte und vermutlich wichtigste Tipp ist, dass niemand vom Prüfling erwartet, komplett fehlerfrei zu fahren. Wer das Auto abwürgt oder vor Aufregung mal den Scheibenwischer nicht findet, sorgt beim Prüfer oft eher für ein verständnisvolles Lächeln als ein kritisches Stirnrunzeln. Genauso wie der Fahrlehrer möchte der Prüfer den Schüler erfolgreich durch die praktische Prüfung führen.

 


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Wie lange dauert die praktische Fahrprüfung?

Bei der Klasse B dauert die Prüfung etwa 45 Minuten. Sie beginnt mit einem kurzen Vorgespräch mit dem Prüfer, in dem ihr euch einander vorstellt und er deinen Ausweis kontrolliert. Bevor du losfährst, hast du Zeit, um in Ruhe deinen Sitz und deine Spiegel einzustellen. Die reine Fahrzeit bei der Fahrprüfung beträgt lediglich etwa 25 Minuten von der Gesamtzeit.

Übrigens: Die Prüfungszeiten unterscheiden sich je nach Führerscheinklasse. Während der Fahrschüler die praktische Fahrprüfung für den Führerschein der Klasse B bereits nach 45 Minuten hinter sich hat, dauert die praktische Prüfung für´s Motorrad – also die Klasse A – eine volle Stunde. Zur Beruhigung sollte allerdings angemerkt werden, dass die Zeit in der tatsächlichen Prüfung selten eine große Rolle spielt, da der Schüler sich eher auf die Bewältigung der aktuellen Aufgabe konzentriert, als dass er auf die Uhr schaut.




Wie ist der Ablauf der praktischen Fahrprüfung?

Während deiner Fahrprüfung für die Klasse B fährst du sowohl inner- als auch außerorts sowie auf der Autobahn. Am Ende der praktischen Führerscheinprüfung bekommst du von deinem Fahrprüfer mitgeteilt, was ihm besonders gut gefallen hat und wo du noch Fehler gemacht hast. Direkt im Anschluss erfährst du auch, ob du deine Fahrprüfung bestanden hast oder nicht.




Häufig gestellte Fragen zur Fahrprüfung


Werden in der praktischen Führerscheinprüfung Fragen vom Prüfer gestellt?

Entweder vor oder nach der Fahrt stellt dir der Prüfer einige Fragen und lässt dich Sicherheitskontrollen durchführen. Während der Fahrt werden allerdings keine Fragen gestellt, damit du dich voll und ganz auf das Fahren, den Straßenverkehr und die anderen Verkehrsteilnehmer konzentrieren kannst.


Was kostet die praktische Prüfung für den Führerschein?

Eine praktische Führerscheinprüfung kostet mehr als eine ganz normale Fahrstunde. Zum einen musst du deine Fahrschule für die Vorstellung zur praktischen Prüfung bezahlen, zum anderen muss auch an den TÜV eine Gebühr für die Prüfung entrichtet werden, sodass eine Fahrprüfung dich ca. 300 € kostet. Um die Kosten für die Fahrprüfung nicht mehrfach tragen zu müssen, solltest du dich also gut vorbereiten.



Wann kann man die praktische Führerscheinprüfung wiederholen?

Keine Angst, auch wenn du bei deiner praktischen Fahrprüfung durchgefallen bist, kannst du noch deinen Führerschein bekommen und musst auch nicht wieder von vorne anfangen. Die Fahrprüfung kann alle 2 Wochen wiederholt werden, bis deine Papiere ungültig werden. Das passiert aber erst mit Ablauf von 12 Monaten, nachdem deine Führerscheinanmeldung vom Amt angenommen wurde. Allerdings musst du die für die praktische Prüfung anfallenden Kosten dann nochmal zahlen.



Wie viele Fahrstunden sind Pflicht?

Vor deiner praktischen Führerscheinprüfung musst du eine Mindestanzahl an Stunden absolviert haben, um überhaupt zur Prüfung zugelassen zu werden. Diese Pflichtfahrstunden nennen sich Sonderfahrstunden. Du musst vor deiner praktischen Prüfung mindestens 12 Sonderfahrten à 45 Minuten machen. Diese teilen sich wie folgt auf:

  • 5 Überlandfahrten
  • 4 Autobahnfahrten
  • 3 Nachtfahrten

Als Fahranfänger kannst du jedoch nicht direkt mit den Sonderfahrten beginnen, sondern musst zunächst in einigen Übungsstunden den Umgang mit dem Fahrzeug erlernen. Kalkuliere daher ein, dass du ca. 30 bis 40 Fahrstunden, inklusive Sonderfahrten, benötigen wirst.



Was muss man zur praktischen Fahrprüfung mitbringen?

Bei deiner praktischen Führerscheinprüfung benötigst du deinen Ausweis und alle Hilfsmittel, die in deinen Führerschein eingetragen werden, wie z. B. deine Brille. Wenn du schon einen anderen Führerschein besitzt, bringst du diesen ebenfalls mit.