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Fahrlehrerausbildung machen: Alles was du wissen musst.

Was verdient man? Wie lange dauert die Ausbildung?

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Inhaltsverzeichnis
Icon für die Zahl 1 - 123FAHRSCHULE

Ausbildung in der 
Verkehrsfachschule

Icon für die Zahl 2 (zwei) - 123FAHRSCHULE

Praxisphase in der Ausbildungsfahrschule

Icon für die Zahl 3 (drei) - 123FAHRSCHULE

Prüfungen absolvieren

Wer über den Beruf des Fahrlehrers nachdenkt, fragt sich häufig “Wie wird man Fahrlehrer?” und “Was kostet die Ausbildung zum Fahrlehrer?”. Da der Beruf des Fahrlehrers keine Erstausbildung ist, müssen Interessenten einige Voraussetzungen erfüllen. Kandidaten, die all diesen Bedingungen entsprechen, können zur Ausbildung zugelassen werden. Jedoch müssen sie die Kosten für die Ausbildung selbst aufbringen können oder eine geeignete Finanzierung finden.

Was kostet eine Ausbildung zum Fahrlehrer?

Bei einer Fahrlehrerausbildung sind die Kosten recht hoch. Aktuell liegen sie bei ca. 11.000 €. Der genaue Preis variiert jedoch je nach Fahrlehrerfachschule. Außerdem zahlst du mehr, wenn du eine Prüfung nicht beim ersten Mal bestehst. Neben den tatsächlichen Ausbildungskosten musst du bedenken, dass die Fahrlehrerausbildung eine Vollzeitausbildung ist.

Das bedeutet, dass du zumindest während des schulischen Teils kein Geld verdienst und trotzdem deinen Lebensunterhalt bestreiten musst. Ob während der praktischen Ausbildung Geld verdient wird, ist je nach Ausbildungsfahrschule unterschiedlich geregelt und wird individuell verhandelt.

Foto: En Stapel 50-Euro-Scheine, eine Lupe und ein Taschenrechner
Gut zu wissen!

Bei der 123FAHRSCHULE können Auszubildende, die nicht von anderer Stelle – z. B. Arge, Bafög-Amt oder Bundeswehr – unterstützt werden, eine Aufwandsentschädigung erhalten.

Wie läuft die Ausbildung zum Fahrlehrer ab?

Die Fahrlehrerausbildung dauert etwa 12 Monate. Die ersten 8 Monate werden an einer Fahrlehrerfachschule absolviert. Danach folgt ein 4-monatiges Praktikum in der Ausbildungsfahrschule.

Schon bevor deine Ausbildung beginnt, solltest du deinen Antrag der Fahrlehr-Erlaubnis bei der zuständigen Behörde einreichen. Es empfiehlt sich, dies mindestens 4 Wochen vor Ausbildungsbeginn zu tun, um sicher zu stellen, dass du alle Prüfungen rechtzeitig ablegen kannst.

Führerschein-Fahrstunden-Praxisunterricht
Phase 1 der Ausbildung

Im Rahmen eines Einführungsmonats lernst du zunächst den organisatorischen Ablauf in einer Fahrschule kennen und bekommst einen Einblick in den Aufbau der Fahrlehrerausbildung. Die erste und letzte Woche werden in der Fachschule durchgeführt, in der du zunächst theoretisch an alles herangeführt wirst. In der 2. und 3. Woche absolvierst du dann eine erste Hospitation (Praktikum) in deiner Ausbildungsfahrschule, wo du erste Einblicke in die theoretische und praktische Führerscheinausbildung aus Sicht eines Fahrlehrers bekommst.

Phase 2 der Ausbildung

In der 2. Ausbildungsphase findet die theoretische und praktische Ausbildung an der Verkehrsfachschule statt. Beim Grundausbildungslehrgang BE dauert diese Phase 7 Monate. Im theoretischen Teil der Ausbildung zum Fahrlehrer lernst du die Straßenverkehrsvorschriften und relevante Aspekte der Fahrschulpädagogik sowie der Verkehrsverhaltenslehre kennen, und erwirbst sowohl allgemeinrechtliche Grundkenntnisse als auch Basiswissen über die Kfz-Technik. Im praktischen Teil der Fahrlehrerausbildung wirst du zu einem verkehrsgerechten, gewandten und umweltbewussten Fahrer weitergebildet. Daher bekommst du zunächst selbst fahrpraktischen Unterricht. Um die Verknüpfung von Theorie und Praxis zu verstärken, findet im 5. Ausbildungsmonat noch einnmal ein 1-wöchiges Praktikum (Hospitation) in der Ausbildungsfahrschule statt.

Phase 3 der Ausbildung

Die letzte Ausbildungsphase findet an deiner Ausbildungsfahrschule statt. Während des 4-monatigen Praktikums wirst du zunächst deinen Ausbildungsfahrlehrer begleiten. Dies nennt sich auch Hospitation. Im Verlauf deiner praktischen Ausbildung zum Fahrlehrer wirst du jedoch auch selbst Theorie- und Praxisstunden durchführen. Zunächst steht dir dabei selbstverständlich ein erfahrener Fahrlehrer zur Seite. Während des Praktikums kehrst du für 2 kurze Reflexionsphasen an deine Fahrlehrerfachschule zurück.

Welche Prüfungen muss ich absolvieren?

Während der Ausbildung zum Fahrlehrer müssen insgesamt 5 Prüfungen absolviert werden, bevor du deine Fahrlehrer-Erlaubnis bekommst. In der 2. Phase der Ausbildung findet bereits die 1. Teilprüfung statt. Diese ist eine fahrpraktische Prüfung, bei der du beweisen musst, dass du die nötige verkehrsgerechte und sichere Fahrweise beherrschst. Am Ende des schulischen Ausbildungsteils absolvierst du dann die 2. Teilprüfung. Diese wird auch Fachkundeprüfung genannt und besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Hier wird das in den letzten Monaten erworbene Wissen abgefragt.

Wer alle Prüfungen bestanden hat, erhält eine Fahrlehreranwärterbefugnis. Damit bekommst du eine befristete Fahrlehr-Erlaubnis für die 3. Ausbildungsphase deiner Fahrlehrerausbildung. 
Die Praxisphase muss innerhalb von 2 Jahren nach Bestehen dieser Prüfung absolviert werden. Nach Abschluss des Praktikums finden 2 Lehrproben statt – je eine im theoretischen und praktischen Unterricht. Nach Bestehen der Lehrproben erhältst du eine unbefristete Fahrlehr-Erlaubnis der Klassen B und BE. Mit dieser Erlaubnis darfst du nun als Fahrlehrer arbeiten und kannst sie, wenn du möchtest, um weitere Klassen ergänzen.

Welche Inhalte werden während der Fahrlehrerausbildung vermittelt?

Innerhalb der Fahrlehrerausbildung müssen einige Themenfelder gelehrt werden, die von der Fahrlehrerausbildungsordnung vorgeschrieben sind. Diese werden Kompetenzbereiche genannt. Die Kompetenzbereiche teilen sich auf in folgende Bereiche: Verkehrsverhalten, Recht, Technik, pädagogisch-psychologisches und verkehrspädagogisches Professionswissen sowie das Fahren selbst. Zu allen Kompetenzbereichen gehören jeweils mehrere Inhalte, die während der Ausbildung vermittelt werden müssen. Dazu zählen u. a. :

Verkehrsverhalten

 

  • Fahreignung und Fahrtüchtigkeit
  • Verkehrswahrnehmung und Gefahrenvermeidung
  • Heterogenität im Straßenverkehr

 

Recht
  • Fahrerlaubnis- und Zulassungsrecht
  • Strafrecht
  • Ordnungswidrigkeiten
  • Fahrerlaubnisentzug und Fahrverbot
Technik
  • Aufbau und Funktionsweise der Fahrzeuge
  • Umweltschonendes Fahren (technische Aspekte)
  • Pflege und Wartung
Pädagogisch-psychologisches und verkehrspädagogisches Professionswissen
  • Unterrichtsplanung (Theorie- und Praxisunterricht)
  • Unterrichtsmethoden
Fahren
  • fahrpraktisches Perfektionstraining
  • sicheres Führen von Fahrzeugen der Klassen B und BE

Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es für die Fahrlehrerausbildung?

Wer bei der Fahrlehrerausbildung die Kosten selbst trägt, sollte wissen, dass diese später steuerlich als Sonderausgaben bzw. Werbekosten geltend gemacht werden können, wenn die Ausgaben im Zusammenhang mit späteren Einnahmen stehen.

Für diejenigen, die nicht die Möglichkeit haben, ihre Fahrlehrerausbildung selbst zu finanzieren, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Ausbildung dennoch machen zu können:

Wer eine Erstausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf hat, kann für die Fahrlehrerausbildung Aufstiegs-Bafög beantragen. Dieses besteht zu 40% aus einem Zuschuss durch den Staat. Das restliche Geld ist ein zinsgünstiges Darlehen.

Ehemalige Zeitsoldaten können eine Finanzierung vom Berufsförderungsdienst der Bundeswehr (BFD) beantragen. Um abzuklären, ob dies möglich ist, wendest du dich direkt an die zuständige Stelle des BFD.
Die Fahrlehrerausbildung ist bei dir eine berufliche Rehabilitation? Dann kann diese evtl. durch die Deutsche Rentenversicherung gefördert werden.
Arbeitslose und Arbeitnehmer, die kurz vor einer Kündigung stehen, können eine Förderung durch Bildungsgutscheine vom Jobcenter beantragen. Voraussetzung dafür ist, dass die Förderung aus beruflichen Gründen notwendig ist. Außerdem musst du eine abgeschlossene Berufsausbildung haben oder eine mindestens 3-jährige berufliche Tätigkeit nachweisen können. Bei einem erfolgreichen Antrag werden die Kosten ganz oder teilweise übernommen.

Fahrlehrerausbildung bei der 123FAHRSCHULE machen

Du möchtest deine Fahrlehrerausbildung bei der 123FAHRSCHULE absolvieren? Dann bewirb dich jetzt und werde Teil eines jungen, erfolgreichen und dynamischen Teams, das immer mit der Zeit geht. Die erfahrenen Fahrlehrer in unseren Ausbildungsfahrschulen in Köln, Duisburg und Recklinghausen vermitteln dir exzellentes Fachwissen und Spaß an der Arbeit. Außerdem stehen sie dir auch jederzeit mit Rat und Tat zur Seite, um dir den Einstieg in den Beruf des Fahrlehrers möglichst einfach zu machen. Hier geht es direkt zu den Stellen.

Als Fahrlehrer bei der 123FAHRSCHULE profitierst du von zahlreichen Vorzügen:

  • 17,50 € pro 45 Minuten
  • Monatliches Festgehalt, unabhängig von deiner Auslastung
  • unbefristetes Arbeitsverhältnis & geregelte Arbeitszeiten
  • moderne Firmenfahrzeuge (auch zur privaten Nutzung)
  • bezahlte Fortbildung
  • und viele weitere

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Das Wichtigste in Kürze:

Die Aus- bzw. Weiterbildung zum Fahrlehrer dauert 12 Monate und besteht aus 3 Phasen, die sich in die schulische Ausbildung und den praktischen Teil in einer Fahrschule unterteilen. Während der Ausbildung müssen insgesamt 5 Prüfungen absolviert werden, bevor die Fahrlehrer-Erlaubnis erteilt wird.