Erste Fahrstunde

Das musst du vor deiner ersten Fahrstunde wissen

Die erste Fahrstunde


Es ist ganz normal, dass man vor der ersten Fahrstunde ein wenig aufgeregt ist. Manche Leute haben jedoch richtige Angst vor den ersten Praxisversuchen. Das kann z. B. an der unbekannten Herausforderung liegen oder daran, dass sie sich vor Fehlern fürchten. Sollte das auf dich zutreffen, können wir dich beruhigen: In den meisten Fällen hilft es, sich gut auf die erste Fahrstunde vorzubereiten. Dann fühlt man sich sicherer und weiß schon ungefähr, was auf einen zukommt. Wir erklären dir, wie du dich am besten auf deine erste Fahrstunde vorbereitest.


Die erste Fahrstunde: Tipps zur Vorbereitung

Sicher durch die Theorie

Um für deine erste Fahrstunde gut gewappnet zu sein, solltest du bereits ganz zu Anfang deiner Fahrausbildung mit der Vorbereitung anfangen. Wer im Theorieunterricht genau aufpasst, mitarbeitet und Fragen stellt, kann sich schon vorab ein gutes Bild vom Autofahren machen. Wenn du die Theorie sicher beherrschst, weißt du bereits, wie du dich im Straßenverkehr verhalten musst. Dadurch fühlst dich bei deiner ersten Fahrstunde schon sicherer.


Mit dem Fahrsimulator üben

Im Theorieunterricht wird in erster Linie das richtige Verhalten im Straßenverkehr vermittelt. Über die Technik und die Bedienung des Autos wirst du hierbei jedoch nur theoretisch geschult, weshalb du vielleicht noch etwas unsicher bist. Um dich auf die ungewohnte Situation vorzubereiten, kannst du bei uns in der 123FAHRSCHULE bereits vor den ersten praktischen Stunden im Fahrsimulator üben. Dabei lernst du, wo sich was am Auto befindet und welche Einstellungen zu tätigen sind. Außerdem bekommst du schon mal ein erstes Gefühl für das Fahrzeug und den Straßenverkehr. Wenn es dann an die erste Fahrstunde geht, kommt dir alles schon etwas vertrauter vor und du bist nicht mehr ganz so aufgeregt.



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Tipps für die erste Fahrstunde


Wenn du bis hierhin gut geübt hast, bist du wahrscheinlich schon nicht mehr ganz so nervös vor der ersten Fahrstunde. Damit du dich so sicher wie möglich fühlst, solltest du auch unmittelbar vor der Fahrstunde noch ein paar Kleinigkeiten beachten:

  • Trage bequeme Kleidung und flache Schuhe. Nur so hast du ausreichend Bewegungsfreiheit und genügend Gefühl für die Pedale.
  • Achte darauf, genug – aber auch nicht zu viel – gegessen und getrunken zu haben. Mit Hunger oder Durst kannst du dich nicht gut konzentrieren, wenn du zu viel isst wirst du hingegen müde
  • Gehe möglichst ausgeruht und ohne Stress in die Fahrstunde. So bist du gedanklich besser bei der Sache.
  • Mach dir bewusst, dass dein Fahrlehrer nichts Unmögliches von dir erwarten wird. Du brauchst dir also nicht so viele Gedanken zu machen.
  • Sprich deinen Fahrlehrer auf deine Ängste an, damit er weiß, was er beachten muss und dich bei Bedarf beruhigen kann.

Was macht man in der ersten Fahrstunde?

Der Ablauf der ersten Fahrstunde ist in allen Fahrschulen relativ ähnlich. Auf einem Parkplatz oder einer unbefahrenen Straße werden dir zunächst alle wichtigen Dinge des Fahrzeugs erklärt, dann übst du das Anfahren und Bremsen. Erst wenn du darin ein wenig Sicherheit hast, geht es in den Straßenverkehr.

Vor der Fahrt:

Bevor es richtig los geht, erklärt dir dein Fahrlehrer zunächst die Technik des Autos. Dazu zählen z. B. die Anzeigen und Kontrollleuchten am Armaturenbrett, die Funktionshebel sowie die Beleuchtung und die Scheibenwischer. Anschließend zeigt er dir, welche Einstellung du vor der Fahrt beachten musst. Dazu gehört die richtige Sitzeinstellung, damit du alles bequem erreichst und eine gute Sicht hast. Ist der Sitz richtig eingestellt, passt du die Einstellung der Spiegel an, auch hier zeigt dir dein Fahrlehrer, wie du den Innen- und die Außenspiegel richtig einstellen musst, um den Verkehr ausreichend beobachten zu können. Ist alles in der korrekten Position, kann es fast schon losgehen. Du bekommst aber natürlich noch eine ausführliche Einweisung zu der Funktion und Verwendung der Pedale sowie der Gangschaltung und der Handbremse.



Abfahrtskontrolle:

Vor der Fahrt müssen regelmäßig noch einige andere Punkte überprüft werden. Diesen Inspektion wird auch Abfahrtskontrolle genannt.
Dazu gehören unter anderem die Kontrolle der Reifen, des Motorölstands sowie der Funktionsfähigkeit von Beleuchtung und Bremsen.



Dann kann es losgehen:

Jetzt geht es los in den Straßenverkehr. Es wird dir helfen, wenn du alle Vorfahrtsregeln aus der Theorie bereits gut beherrschst, im Laufe der praktischen Ausbildungen wirst du sie schnell verinnerlichen. Wenn du noch sehr unsicher bist, kannst du deinen Fahrlehrer auch darum bitten, dass du zunächst nur lenken musst. Damit er in Gefahrensituationen jederzeit eingreifen kann, ist im Fahrschulauto auch die Beifahrerseite mit allen Pedalen ausgestattet. Es ist für die erste Fahrstunde also möglich, dass dein Fahrlehrer das Fahrzeug führt und du nur die Lenkung übernimmst.

Wie lange dauert die erste Fahrstunde?

Die Dauer einer einfachen Fahrstunde beträgt 45 Minuten. Da in dieser Zeit allerdings nur recht wenig behandelt werden kann, macht man in der Regel Doppelstunden á 90 Minuten. Das ist auch für die erste Fahrstunde sinnvoll, da du dir so mehr Zeit nehmen kannst, dich an alles zu gewöhnen und nicht in Stress gerätst. Die erste Fahrstunde sollte jedoch auch nicht länger ausfallen, sonst wird es schnell zu viel.