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15 Tipps um Stress beim Autofahren zu vermeiden

Viele Autofahrer*innen haben täglich mit Stress zu kämpfen. Hier findest du hilfreiche Tipps dagegen.

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Inhaltsverzeichnis

Stress ist ein ganz alltägliches Problem, mit dem eigentlich alle Menschen mal zu kämpfen haben. Auch beim Autofahren ist Stress häufig an der Tagesordnung. Laut einer Umfrage (Quelle: ADAC) fühlt sich jede*r zweite Autofahrende im Straßenverkehr gestresst.

gestresste Frau sitzt auf dem Boden vor ihrem Auto

Grundsätzlich ist Stress sogar etwas Gutes. Er schützt dich vor Gefahrensituationen und macht dich kurzzeitig sehr leistungsfähig. Durch die generelle Schnelllebigkeit und ständige Erreichbarkeit in unserer Gesellschaft, nehmen Art und Dauer von Stress aber häufig gefährliche Ausmaße an. Das kann zu langfristigen Schäden wie z. B. einem geschädigten Immunsystem oder chronischen Schmerzen führen. Beim Autofahren ist Stress zusätzlich gefährlich, weil du unaufmerksamer wirst und das Unfallrisiko deutlich steigt. Deshalb verraten wir dir hier unsere 15 Tipps gegen Stress beim Autofahren.

Lass Stress gar nicht erst aufkommen

Mann atmet tief durch und blickt Richtung Himmel

Eine gute Vorbereitung kann dafür Sorgen, dass du gar nicht erst gestresst wirst. Deshalb gibt es hier unsere 5 Tipps, um Stress beim Autofahren vorzubeugen:

  1. Lerne dein eigenes Stressverhalten kennen und finde Methoden, um dagegen anzugehen. Welche Situationen stressen dich besonders und ist es möglich, diese zu vermeiden? Helfen dir vielleicht Atemübungen, um Stress vorzubeugen? Hier gilt es, dich selbst einschätzen zu lernen.
  2. Plane genügend Zeit ein, damit Stress gar nicht erst aufkommt. Fahre pünktlich los und plane am besten noch ein Zeitpuffer ein, damit dich z. B. ein Stau nicht aus der Ruhe bringt.
  3. Versuche die Stoßzeiten zu vermeiden. Fahre also wenn möglich nicht im Berufsverkehr oder an besonders vollen Ferien-Wochenenden.
  4. Checke vor dem Losfahren immer noch einmal die aktuelle Verkehrslage und plane ggf. um. Suche dir eine alternative Strecke raus oder nimm einfach mal die öffentlichen Verkehrsmittel.
  5. Vorausschauend fahren! Lerne Stresssituationen früh zu erkennen, indem du z. B. andere Verkehrsteilnehmer richtig einschätzt oder Gefahrenstellen früh genug registrierst. Dann ist es in der Regeln kein Problem, ruhig und gelassen zu bleiben.

So kannst du Stress abbauen

Du bist schon gestresst? Dann können dir diese 5 Tipps helfen, schnell wieder ruhiger zu werden.

Dehnübungen
  1. Setze dich nicht gestresst hinters Steuer. Wenn du merkst, dass du schon vor der Autofahrt gestresst bist, versuche dich vorher zu beruhigen, in dem du z. B. ein paar Schritte gehst oder Dehnübungen machst.
  2. Kommt der Stress erst beim Autofahren auf, könnte dir diese kurze Übung helfen: Drücke mit deinen Händen kurz und feste das Lenkrad. Spanne dabei deine Arm-, Schulter- und Halsmuskulatur an und lasse dann kontrolliert wieder locker. Das kannst du auch mehrfach wiederholen. 
  3. Lege eine Pause ein und gehe ein paar Schritte an der frischen Luft und mache vielleicht ein paar Atemübungen.
  4. Stehst du im Stau und bist deshalb gestresst, mach dir bewusst, dass du die Situation jetzt nicht ändern kannst. Nutze die Zeit stattdessen, z. B. um ein Hörbuch zu hören.
  5. Lege deine Lieblingsmusik auf und singe vielleicht sogar mit. Achte allerdings darauf, keine zu schnelle oder laute Musik zu hören, da sie zusätzlich stressen kann. Außerdem musst du den Straßenverkehr zu jeder Zeit gut wahrnehmen und hören können!

Stress durch andere Verkehrsteilnehmer*innen

Ganz oft sind es ja die anderen Autofahrenden, die einen stressen. Da kann es helfen, mit deinen Mitmenschen im Straßenverkehr zu kommunizieren und die folgenden Tipps zu beachten:

  1. Sieh die anderen Verkehrsteilnehmer*innen nicht als Gegner an. Ihr alle wollt möglichst schnell und sicher an euer Ziel gelangen. Sei also nachsichtig, wenn sich jemand falsch verhält und mach dir klar, dass du auch Fehler machst, die dir andere Fahrer*innen verzeihen.
  2. Versuche, dich in andere hineinzuversetzen. Vielleicht ist jemand, über den du dich aufregst, privat gestresst oder in Sorge oder hat andere Gründe für sein/ihr Verhalten. 
  3. Wenn möglich, baue Blickkontakt auf. Dadurch lassen sich viele Situationen bereits klären und ein freundliches Lächeln und entgegenkommendes Verhalten – auch wenn du im Recht bist – nimmt anderen schnell den Wind aus den Segeln und entschärft die Lage.
  4. Wenn du mal einen Fehler gemacht hast, dann entschuldige dich bei anderen. Das erwartest du umgekehrt schließlich auch und es sorgt oft dafür, stressige Situationen zu vermeiden.
  5. Bedanke dich! Freundlich zu sein hilft fast immer, um Stress mit anderen Menschen zu umgehen oder zu stoppen. Wenn jemand nett zu dir ist und dich z. B. vorlässt, dann sei auch nett und bedanke dich mit einem kurzen Handzeichen.