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Automatik-Führerschein: Diese Vorteile bietet das Fahren ohne Schaltgetriebe

Wenn du dich für einen Automatik-Führerschein interessierst, findest du hier alles, was du wissen musst.

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Inhaltsverzeichnis

Automatik-Führerschein bei der 123FAHRSCHULE

Foto: Fahrschulwagen der 123FAHRSCHULE - Tesla Model S

Bevor du dich bei uns für die Fahrausbildung anmeldest, musst du dir überlegen, ob du deinen Führerschein für Schaltwagen machst oder ob du dich für einen Automatik-Führerschein entscheidest. Für die Fahrerlaubnisklasse B kannst du bei uns in Rodenkirchen, Duisburg und Essen auch einen Automatik-Führerschein machen. Welche Option für dich die geeignetere ist, musst du natürlich – anhand deiner persönlichen Bedürfnisse und Fähigkeiten – selbst entscheiden. Wenn du dir noch nicht sicher bist, erklären wir dir hier die Vor- und Nachteile des Führerscheins für Automatik-Fahrzeuge.

Gut zu wissen!
Wenn du dich für einen Automatik-Führerschein bei der 123FAHRSCHULE entscheidest, kannst du deine gesamte Fahrausbildung inklusive der praktischen Prüfung in unserem neuen Tesla Model S machen.

Vor- und Nachteile des Automatik-Führerscheins

Beschränkung auf Automatikfahrzeuge

Zuallererst solltest du wissen: Wenn du einen Automatik-Führerschein machst, darfst du damit auch nur Fahrzeuge mit einem Automatikgetriebe – also Kraftfahrzeuge ohne Kupplungspedal – steuern. In deinem Führerschein wird dann die Schlüsselzahl 78 eingetragen. Damit ist angegeben, dass du keine Pkw fahren darfst, die über ein Kupplungspedal verfügen, das vom Fahrer bedient werden muss. Entscheidest du dich hingegen für einen Führerschein der Klasse B ohne Automatikeintrag, darfst du damit sowohl Fahrzeuge mit Schaltgetriebe als auch mit Automatikgetriebe fahren.

Gut zu wissen!
Wenn du einen Automatik-Führerschein gemacht hast, darfst du zwar keinen Schaltwagen fahren, Fahrzeuge mit Halbautomatik sind jedoch erlaubt. Grund dafür ist, dass sie nicht über ein Kupplungspedal verfügen.

Kosten für einen Automatik-Führerschein

Die Fahrausbildung für einen Automatik-Führerschein kostet in den meisten Fahrschulen deutlich mehr als die für den “normalen” Pkw-Führerschein. Das liegt daran, dass Fahrzeuge mit Automatikgetriebe in der Anschaffung teurer sind. Hinzu kommt, dass die Fahrschul-Fahrzeuge mit automatischem Getriebe meist weniger ausgelastet sind, da sich nur verhältnismäßig wenige Fahrschüler für den Automatik-Führerschein entscheiden.

Da das Fahren lernen ohne Schaltgetriebe jedoch etwas einfacher ist, kommst du häufig mit weniger Fahrstunden aus, als durchschnittlich für den Führerschein der Klasse B benötigt werden. Der Preis für die Fahrstunden sollte für dich jedoch kein Grund sein, dich gegen einen Automatik-Führerschein zu entscheiden. Daher sind die Kosten pro Fahrstunde bei uns in der 123FAHRSCHULE immer gleich hoch – egal ob du einen Automatik-Führerschein wählst oder den Führerschein ohne Automatikeintrag.

Leichteres Fahren mit einem Automatik-Führerschein

Fahrzeuge mit Automatikgetriebe lassen sich leichter fahren als solche mit Schaltgetriebe. Das automatische Getriebesystem wählt die Gänge eigenständig und du musst daher nicht manuell schalten. Auch das Anfahren wird ohne Kupplungspedal erleichtert. Das Auto nimmt dir also einige Aufgaben ab und du kannst dich voll und ganz auf den Straßenverkehr konzentrieren.

Wenn du also schon weißt, dass es dir eher schwer fällt, viele Dinge gleichzeitig zu erledigen, könnte ein Automatik-Führerschein vielleicht genau das Richtige für dich sein. Auch für Fahrschüler mit Prüfungsangst eignet sich ein Führerschein mit Automatikeintrag häufig besser, da sie weniger manuelle Bedienung am Fahrzeug übernehmen müssen und der Prüfungsablauf dadurch etwas einfacher wird.

Gut zu wissen!
Du kannst dich auch während deiner Fahrausbildung immer noch für einen Automatik-Führerschein entscheiden. Sprich dafür einfach deinen Fahrlehrer an. Auch ein Wechsel zum Schaltwagen ist natürlich möglich.

Vom Automatik-Führerschein wechseln zum "normalen" Führerschein

Wenn du deinen Automatik-Führerschein gemacht hast, kannst du die Automatik-Beschränkung später noch streichen lassen und darfst dann auch Schaltwagen fahren. Dafür musst dich noch einmal bei einer Fahrschule anmelden und in einigen Fahrstunden das Kuppeln und Schalten lernen. Sobald du das sicher beherrschst, legst du beim TÜV eine erneute Fahrprüfung in einem Schaltwagen ab. 

Diese ist meist kürzer als die erste praktische Prüfung, schließlich kannst du das meiste ja bereits. Wenn du die Prüfung bestanden hast, wird die Automatikbeschränkung aus deinem Führerschein gestrichen und du darfst künftig nicht nur Automatik-Pkw sondern auch Schaltwagen fahren.

Das Wichtigste in Kürze:

Mit einem Führerschein der Klasse B dürfen Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse von bis zu 3,5 t gefahren werden. Gleiches gilt für den Automatik-Führerschein mit der Einschränkung, dass nur Fahrzeuge mit Automatikgetriebe gesteuert werden dürfen.