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7 Dinge, die ich gern gewusst hätte, bevor ich meinen Führerschein gemacht habe

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Inhaltsverzeichnis

Du möchtest bald deinen Führerschein machen oder hast vielleicht schon damit angefangen? Dann hol dir am besten ein paar Tipps und Infos von den Leuten in deinem Umfeld, die den Führerschein schon bestanden haben. Frag doch z. B. deine Freunde oder Familienmitglieder, was du unbedingt über den Führerschein und die Fahrschule wissen solltest. Du hast es besonders eilig und möchtest sofort wissen, worauf es ankommt? Kein Problem! Denn wir haben aus erster Hand die 7 wichtigsten Dinge zusammengefasst, die wir selbst gerne bereits vor dem Führerschein gewusst hätten.

1. Viele Fahrschulen bieten einen Schnupperkurs an

Schulungsraum unserer Fahrschule in Leverkusen

Eine kostenlose Schnupperstunde ist die beste Möglichkeit, die richtige Fahrschule für dich zu finden. Die Auswahl an Fahrschulen ist meist groß und die Unterschiede nicht immer klar erkennbar. Hier ist es wichtig, nicht nur auf den Preis zu achten. Schließlich sollte die Fahrschule gut erreichbar sein und du möchtest dich wohlfühlen und Spaß am Lernen haben. Natürlich kannst du auch erstmal bei älteren Geschwistern oder Freunden nachfragen, die ihren Führerschein schon haben: In welcher Fahrschule waren sie? Würden sie die Fahrschule nochmal wählen? Was hat ihnen während ihrer Ausbildung nicht gefallen? Dadurch kannst du tolle Anregungen bekommen, denen du aber nicht blind vertrauen solltest.

Was da noch besser ist:

Bei den meisten Fahrschulen kannst du probeweise an einer Theoriestunde teilnehmen. So kannst du die Fahrschule kostenlos testen, dir alles schon einmal anschauen und einen Einblick in den Unterricht bekommen, bevor du dich entscheidest. Ein gutes Bauchgefühl ist bei der Fahrschule super wichtig, also nutze diese Chance!

Auch bei der 123FAHRSCHULE werden solche Schnupperstunden angeboten. Du kannst hier sogar den Fahrsimulator kostenlos ausprobieren. Solltest du dich danach gegen uns entscheiden, entstehen selbstverständlich trotzdem keine Kosten für dich.

2. Keine zu langen Pausen machen

Du hast eine Fahrschule gefunden? Dann geht es jetzt darum, einfach und günstig den Führerschein zu kriegen. Mache den Führerschein deshalb am besten dann, wenn du genug Zeit hast, die Theorie- und Fahrstunden schnell hintereinander abzuhaken. Bei zu großen Pausen zwischen den Stunden, wirst du insgesamt vermutlich deutlich mehr Fahrstunden benötigen. Das liegt ganz einfach daran, dass du vieles, was du gelernt hast während der Pausen wieder vergisst. Wenn man etwas Neues gelernt hat, muss man es am besten direkt häufig wiederholen, damit es sich richtig festigen kann.

Damit du alles schnell hintereinander machen kannst, sollte auch deine Fahrschule gut organisiert sein. Je häufiger sie z. B. Theorieunterricht anbiet, desto weniger Pausen musst du machen und wirst dadurch schneller fertig .

Du schaffst es im Alltag nicht, ständig zur Fahrschule zu gehen? Dann ist ein 2-Wochen-Intensivkurs vielleicht besser für dich. Den kannst du z. B. in den Ferien machen.

Gut zu wissen:

Wir bei der 123FAHRSCHULE bieten an 6 Tagen die Woche jeweils mehrere Theorielektionen an. Auch praktische Fahrstunden werden montags bis freitags angeboten, so dass du keine größeren Pausen zwischen den einzelnen Stunden einlegen musst.

3. Kenne den Ablauf

Um den Führerschein möglichst schnell fertig zu haben, solltest du außerdem verstehen, wie die Ausbildung aufgebaut ist. Schließlich kommt neben Theorie- und Praxisunterricht noch vieles Andere auf dich zu. Wenn du gut Bescheid weißt, kannst du alles direkt hintereinander machen und es entstehen keine nervigen Pausen. Eine solche Pause könnte z. B.  aufkommen, wenn du noch darauf warten musst, dass dein Antrag genehmigt wird. Damit alles problemlos abläuft und du nicht unnötig Zeit verlierst, hier eine Checkliste für dich:

  1. Bei der Fahrschule anmelden
  2. Erste Theoriestunden nehmen
  3. Erste-Hilfe-Kurs, Sehtest und biometrische Passbilder machen
  4. Führerscheinantrag beim Amt einreichen
  5. Optional: Im Fahrsimulator üben
  6. Erste Fahrstunden nehmen
  7. Theorieprüfung bestehen
  8. Praktische Prüfung bestehen

4. Der richtige Fahrlehrer ist das Wichtigste

Es ist wichtig, sich mit dem Fahrlehrer gut zu verstehen. Wer sich mit seinem Fahrlehrer wohl fühlt, ist nämlich entspannter und dadurch wird dir die praktische Ausbildung viel leichter fallen. Du kannst dann ohne Druck – sogar mit Spaß – das Auto fahren lernen. Fühlst du dich während der Fahrstunden gut, wirst du auch sicher in die Prüfung gehen. Und wer seine Prüfung ohne Probleme besteht, wird auch ein umso besserer Autofahrer.

Es ist ja ganz normal, dass man sich nicht mit jedem Menschen gleich gut versteht. Wenn du also nicht so gut mit deinem Fahrlehrer klarkommst, muss das gar nicht an ihm oder dir persönlich liegen. Wahrscheinlich seid ihr einfach nicht auf einer Wellenlänge. Deshalb musst du dich auch nicht schlecht fühlen, wenn du den Fahrlehrer wechseln möchtest. Sprich deine Probleme einfach ehrlich in der Fahrschule an. Manchmal kann ein Gespräch mit dem Fahrlehrer selbst auch schon helfen – vielleicht habt ihr euch einfach nur missverstanden. Und falls nicht, wird sich bestimmt ein anderer Fahrlehrer finden, der besser zu dir passt.

5. Mehr Fahrstunden statt mehrere Prüfungen

Klar, dass du es nicht erwarten kannst, deinen Führerschein zu haben. Und natürlich willst du dafür auch die praktische Prüfung möglichst früh hinter dich bringen. Versuche aber trotzdem, nichts zu überstürzen. Denn ein paar mehr Fahrstunden sind in jeder Hinsicht günstiger als mehrere Fahrprüfungen!

Wenn du die praktische Fahrprüfung ein zweites Mal machen musst, wird es in erster Linie teuer. Doch was noch viel wichtiger ist: Du wirst wahrscheinlich auch verunsichert sein und dir noch mehr Druck machen, dass du dieses Mal bestehen musst. Stattdessen solltest du aber möglichst entspannt in die Situation gehen und dich sicher fühlen, jede Aufgabe meistern zu können. Bereite dich deshalb schon auf die erste Prüfung so gut es geht vor. Dafür sind die Fahrstunden natürlich am besten. Mache davon also unbedingt so viele, bis du dich wirklich sicher im Auto fühlst. Vergleiche dich dabei auch auf keinen Fall mit anderen. Jeder lernt in einem anderen Tempo und das einzige was zählt ist, dass du deinen Führerschein bekommst und am Ende ein guter Autofahrer bist.

Dein Fahrlehrer kann in der Regel sehr gut einschätzen, wann du bereit für die Prüfung bist. Fühlst dich dann aber noch nicht sicher genug, die Prüfung zu bestehen, dann nimm eben noch ein paar weitere Fahrstunden. Wenn du deinen Führerschein erst einmal hast, wirst du ganz sicher nicht bereuen, dass du vielleicht ein paar mehr Fahrstunden gebraucht hast als andere.

6. Mache eine Prüfungssimulation

Foto: Fahrlehrer auf dem Beifahrersitz erklärt seiner Fahrschülerin etwas

Die meisten Fahrschüler machen sich die größten Sorgen vor der praktischen Prüfung. Um den Stress davor zu reduzieren, hilft es, vorher eine Prüfung zu simulieren. Dabei spielst du mit deinem Fahrlehrer während einer ganz normalen Fahrstunde eine Prüfung durch.

Dein Fahrlehrer weiß ja genau, wie eine Fahrprüfung abläuft und kann dann ganz einfach die Rolle des Prüfers übernehmen. Er wird dir dann z. B. keine Tipps und Hilfen mehr geben, sondern nur noch klare Anweisungen erteilen und typische Situationen durchspielen, die in der Prüfung vorkommen können. Dabei siehst du genau, wie so eine  Prüfung abläuft. Wenn es dann soweit ist, bist du weniger nervös, weil du schon weißt, was auf dich zukommt. Nach Ende der Prüfungssimulation wird dir dein Fahrlehrer sagen, was du besonders gut gemacht hast und woran ihr vielleicht noch arbeiten müsst. Mögliche Fehler, Probleme oder Unsicherheiten könnt ihr dann bis zur tatsächlichen Prüfung nochmal angehen. So bist du am Prüfungstag optimal vorbereitet.

7. Nicht zu Vielen von der Prüfung erzählen

Es ist endlich soweit: Du hast alle Pflichtstunden absolviert und fühlst dich sicher mit dem Auto im Straßenverkehr. Eine Prüfung hast du auch schon simuliert? Dann geht es jetzt an die praktische Prüfung! Ein letzter Tipp, um so entspannt wie möglich zu bleiben: Erzähle nur so wenigen Leuten wie möglich von deiner Prüfung. Sonst machst du dir nur unnötig Gedanken darüber, was alle von dir erwarten und wirst noch nervöser. Wissen nur Wenige von dem Termin, kannst du dich völlig auf dich und die Prüfung konzentrieren. Und nach der Prüfung kannst du alle anderen mit deinem Führerschein überraschen.